Helfer besser gerüstet. 140.000 Euro kostete Erweiterung der Zentrale der Bergrettung Mitterbach. Feuerwehr erhielt ein neues Fahrzeug.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Juni 2019 (07:16)

Groß geschrieben wird in der Bergrettung Mitterbach das organisationsübergreifende Arbeiten, deshalb erfolgte letzten Samstag mit der FF Mitterbach die gemeinsame Segnung der erweiterten Bergrettungszentrale und des neuen Feuerwehrfahrzeuges.

Die Kooperationen – auch mit Polizei und Rotem Kreuz – erfordern zusätzliche Räumlichkeiten und eine zeitgemäße Infrastruktur für Einsatzleitung, in Bereitschaft stehende Mannschaften und Platz für Einsatzfahrzeuge. Ebenfalls Gründe für den Umbau der Zentrale sind die gestiegenen Anforderungen an die Bergrettung durch vermehrte Trendsportarten wie Paragleiten, Skitourengehen oder Eisklettern. Durch diese entstanden neue Einsatzszenarien, welche einen zusätzlichen Materialaufwand mit Lawinendepot, Paragleiter- und Liftbergesets, Gebirgstragen, Akjas sowie Notstromaggregate bedingen.

Dank 2.500 Stunden Eigenleistung der Ortsstelle Mitterbach konnten die geschätzten Kosten des Umbaus von 190.000 Euro auf tatsächliche von 140.000 Euro gesenkt werden. Neben privaten Spendern gab es Förderungen durch die Landesleitung der Bergrettung mit 70.000 Euro und die Gemeinde Mitterbach mit 50.000 Euro.

Zusätzlich zum Umbau standen 2018 für die Bergrettungsmitglieder 71 Einsätze, 1.330 Übungsstunden und 150 Tages-dienste zu Buche. Abgehalten wurden genauso diverse Veranstaltungen mit anderen Vereinen, wie das Maibaumaufstellen und -umschneiden oder die 24-Stunden-Wanderung mit Gerlinde Kaltenbrunner.