Viel Zustimmung für Karners Hotel- und Lokalschließungen

Erstellt am 23. Januar 2022 | 06:04
Lesezeit: 2 Min
Mitterbach - Corona-Protestmaßnahme: Karner macht Hotel & Lokale vorläufig dicht
Das Hotel Mitterbach von Robert Karner (links im Bild) empfängt derzeit keine Gäste.
Foto: Lindmoser (Karner) bzw. NÖN
Seit 10. Jänner sind die Mitterbacher Tourismusbetriebe von Unternehmer Robert Karner aus Protest gegen die Corona-Politik zugesperrt. Das Gros der Gäste zeigt dafür Verständnis.

Für viel Gesprächsstoff hat der NÖN-Exklusivbericht über die Schließung von Robert Karners Beherbergungsbetrieben und Lokalen (R & R Residenzen) gesorgt:

Seit 10. Jänner sind das Hotel Mitterbach, das Apartment-Hotel, die Ferienwohnungen, die Panoramabar „Das Ko’eck“ und das „Balzplatzerl“ auf der Gemeindealpe bis auf Weiteres zu.

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„Die Gäste freuen sich, wenn wir wieder aufmachen“, so Robert Karner.
Foto: NÖN

Für seine Protest-Maßnahme gegen die Corona-Politik erntet Karner großteils Verständnis. „Wir haben überwiegend positives Feedback erhalten“, bestätigt der Unternehmer. Die Gäste hätten, abgesehen von einzelner Kritik, angekündigt, erneut zu kommen: „Sie freuen sich, wenn wir wieder aufmachen.“

Wann das freilich genau sein wird, ist offen. Ein Aufsperren noch in dieser Wintersaison hielt Karner zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen für unwahrscheinlich (siehe Link zum Bericht oben).

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Das Hotel Mitterbach von Robert Karner empfängt derzeit keine Gäste.
Foto: NÖN

Die breite Zustimmung für das gesetzte Zeichen Karners untermauert auch das NÖN-Online-Voting. 68,61 Prozent der User erklärten, Verständnis für die Sperren zu haben; 31,39 Prozent waren gegenteiliger Meinung:

Umfrage beendet

  • Habt ihr Verständnis für die Maßnahme von Robert Karner?


Auf die Nächtigungsstatistik in Mitterbach wirke sich die Schließung der R & R Residenzen spürbar negativ aus, weiß indes Monika Enne vom Tourismusbüro: „Wir werden in den Semesterferien mit einem Nächtigungsminus von rund 40 Prozent rechnen müssen.“

Robert Karner selbst bestätigt, dass seine Ferienwohnungen in den Semesterferien bereits vollständig ausgebucht gewesen seien. Das Hotel Mitterbach wäre für diese Zeit in etwa „halb voll“ gewesen, so der Stand vor den Sperren.