Forstarbeit mit Sinn. Waldfläche am Kirchenberg wurde gerodet. Das bringt viele Vorteile für Sportler, dient aber auch der Ansiedelung von Insekten.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 21. Juli 2019 (03:29)
Gfrerer
ÖTK-Obmann Richard Jägersberger, Bürgermeister Albert Pitterle, Wassermeister Werner Reischer und Stadtrat Alois Buder (von links) begutachteten die gerodete Fläche am Kirchenberg.

Nachdem vor einigen Jahren die Skiabfahrt am Hainfelder Kirchenberg verbreitert wurde, ist heuer unterhalb der Hainfelderhütte im Bereich der ehemaligen Lifttrasse gerodet worden.

„Somit ist ein lang gehegter Wunsch der Paragleiter in Erfüllung gegangen, die nun von der Liftwiese wieder Richtung Hainfeld starten können. Im Zuge der Schlägerungsarbeiten wurde auch westlich der Hütte durchforstet. Dadurch kann auch die Aussicht von der Terrasse wieder genossen werden“, berichtet Bürgermeister Albert Pitterle.

Die Stadtgemeinde ließ die Fläche mittels Schreitbagger von den Wurzelstöcken befreien. „Somit wird der Kirchenberg noch attraktiver – für Skifahrer und Wanderer“, ist auch ÖTK-Obmann Richard Jägersberger überzeugt. Großer Wert wird auf naturnahe Pflege gelegt. So wurde bei einem Hainfelder Biobauern der Heuboden „geplündert“, um regionales Saatgut zu gewinnen. „Die Fläche soll in Zukunft als Wiese erhalten und extensiv bewirtschaftet werden, damit sie Wildbienen und anderen bedrohten Insektenarten Lebensraum bietet“, so Pitterle.