Fusion vor Wahl ist vom Tisch. ÖVP-Bürgermeisterin erteilt Bürgerliste hinsichtlich der Wiedervereinigung eine Abfuhr.

Von Markus Zauner. Erstellt am 12. März 2019 (04:33)
privat
Gertraud Steinacher

Zuletzt hatte es Gespräche zwischen der ÖVP und der Bürgerliste STEFAN hinsichtlich einer Wiedervereinigung gegeben. Jetzt bestätigt ÖVP-Ortschefin Gertraud Steinacher der NÖN exklusiv, dass es keine Fusion geben wird.

„Ich wurde gemeinsam mit meinem Team von den Ramsauerinnen und Ramsauern gewählt. Daran wird sich nichts ändern. In der gewählten Konstellation werden wir auch weiter für unsere Gemeinde arbeiten“, so Steinachers knappe Begründung. Womit ÖVP und Bürgerliste als Konkurrenten in die Gemeinderatswahl 2020 gehen werden.

„Ich wurde gemeinsam mit meinem Team von den Ramsauerinnen und Ramsauern gewählt. Daran wird sich nichts ändern. In der gewählten Konstellation werden wir auch weiter für unsere Gemeinde arbeiten“

STEFAN-Chef Stefan Steinacher, für den die Fusion nun auch vom Tisch ist, zeigt sich enttäuscht: „Durch die Engstirnigkeit der schwarzen Akteure im Hintergrund werden wir neuerlich in einen Konkurrenzkampf getrieben, unter dem der Ortsfrieden leiden wird. Ich vermisse völlig den verantwortungsvollen Weitblick der ÖVP.“

Der eingeschlagene Kurs habe sich bewährt, diesen wolle man auch zukünftig fortführen, hält indes die ÖVP-Bürgermeisterin dagegen: „Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass wir Projekte angegangen sind und umgesetzt haben, wie beispielsweise die Dachsanierung des Gemeindewohnhauses oder die Sanierung der Volksschule, aber auch die Umstellung auf LED-Beleuchtung.

Des Weiteren haben wir besonders den Neubau des NÖ Landeskindergartens mit Tagesbetreuung forciert und realisiert.“ Alle diese Beispiele würden zeigen, dass die Zusammenarbeit in ihrem Team — mit den Bürgern und für diese — problemlos funktioniere, ist sich Gertraud Steinacher sicher.