Neue Strategie wird präsentiert. Entwicklungsprogramm erarbeitet, nun geht es an die Umsetzung.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 13. Juni 2019 (03:14)
Kleinregion
Kulturelle Angelegenheiten besprachen Marisa Fedrizzi (NÖ. Regional.GmbH) und Kleinregionsmanager Roland Beck in der Vorwoche mit Astrid Krizanic-Fallmann und Katharina Kölbl (v. l.).

„Das Ende der Strategieentwicklung ist der Startschuss für die Umsetzung“, fasst Kleinregionsmanager Roland Beck den Stand der Planungen zusammen, wobei er ergänzt: „Aufgrund der tollen Mitarbeit der Bevölkerung sind sogar schon teilweise Projekte umgesetzt und viele werden schon bearbeitet!“

Am kommenden Freitag, 14. Juni, wird um 16 Uhr im Gemeindeamt Lilienfeld die erarbeitete Strategie „Regionalentwicklung Traisen-Gölsental“ für die nächsten zehn Jahre präsentiert und auch konkret weitergearbeitet.

Im Rahmen des Zukunftsforums II werde am 14. Juni aber auch die bereits umgesetzten und laufenden Projekte präsentiert, kündigt Beck an: „In weiterer Folge wird auf Basis der Ergebnisse der Strategie in Form eines ,World Cafes‘ konkret mit den Teilnehmern weitergearbeitet. So können bestehende Ideen und Projekte gemeinsam weiter bearbeitet oder auch noch neue Ideen im Zusammenhang mit der Strategie eingebracht werden. Bestehende Projektgruppen, welche noch auf der Suche nach Mitgliedern sind, werden sich präsentieren.“

„Es ist schön, dass die Beteiligung der Bevölkerung so gut funktioniert hat.“ Kleinregionsobmann Bürgermeister Alois Kaiser

Die erarbeiteten Projekte reichen von dem Wunsch nach einem neuen Logo über die Entwicklung einer gemeinsamen betriebsübergreifenden Lehrausbildung, gemeinsame Planungen der Gemeinden für Kinderbetreuung und Sozialarbeit, Vermarktungsplattformen mit Verteilzentren, einer Kulturplattform, gemeinsamen Initiativen zu Mobilität und Energiewende bis hin zur Publizierung eines eigenen Magazins der Region, welches bereits Ende Mai erstmals erschienen ist.

Der Abschluss des Zukunftsforums erfolgt kulinarisch mit regionalen Köstlichkeiten.

In den vergangenen eineinhalb Jahren haben in verschiedenen Formaten die regionale Bevölkerung, die Bürgermeister und Gemeindevertreter, Berater und Experten die Strategie für die kommenden zehn Jahre für die Region erarbeitet.

„Schon bei der Erstellung dieser Strategie hat man Neuland betreten, so wurde in Niederösterreich erstmals eine ,Regionale Agenda 21‘ durchgeführt. Diese basiert auf dem Grundsatzbeschluss der Vereinten Nationen und auf den Zielen für nachhaltige Entwicklung. Diese Strategie für die Region bildet nun die Richtschnur für die Regionalentwicklung für die kommenden zehn Jahre“, informiert Beck.

„Schon bei der Erstellung dieser Strategie hat man Neuland betreten"

„Es ist schön, dass die Beteiligung der Bevölkerung so gut funktioniert hat. Die Zielsetzung einer umsetzungsorientierten Strategie konnte so erfüllt werden. Mir als Obmann ist wichtig, dass die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen stattfindet, denn viele Themen können nur sinnvoll gemeinsam bearbeitet werden. So wird zum Beispiel der Klimawandel nicht bei der Gemeindegrenze Halt machen“, betont Kleinregionsobmann Bürgermeister Alois Kaiser. Bei solchen Themen gelte es zukünftig besonders als Region zusammenzuarbeiten. Dafür sei die Kleinregion die optimale Plattform.