Ärger über Vandalen im Bezirk Lilienfeld . In Rohrbach wurde „Kurz“-Landschaftsbild der ÖVP zerstört, FPÖ klagt in Hainfeld über gestohlene Plakate.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. September 2019 (04:07)
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Mühevoll war in Rohrbach eine Landschaftswerbung für Sebastian Kurz aufgestellt worden. Unbekannte haben sie in einer Nacht- und Nebelaktion zerstört. „Ob das mit einer demokratischen Einstellung zu tun hat, bezweifle ich sehr“, ärgert sich Rohrbachs Bürgermeister Karl Bader.

Der Bundesratspräsident hat Anzeige erstattet und kündigt an: „Wenn die Polizei die Täter ausforscht, werde ich diese in die Demokratiewerkstatt des Parlaments zur Nachschulung in Demokratiebildung einladen.“ So werde man den Weg der Veränderung des Sebastian Kurz nicht aufhalten können, gibt sich Bader kämpferisch.

„Wenn die Polizei die Täter ausforscht, werde ich diese in die Demokratiewerkstatt des Parlaments zur Nachschulung in Demokratiebildung einladen.“

Nach den Vandalenakten an FPÖ-Plakaten in Lilienfeld vorletzte Woche waren nun jene in Hainfeld Ziel von Unbekannten. Fast die Hälfte aller aufgestellten Tafeln, in erster Linie im Stadtzentrum und entlang der B 18, wurde entwendet.

ÖVP
Das Landschaftsbild in Rohrbach vor und nach dem Vandalenakt.

„Nach Rücksprache mit Bürgermeister Albert Pitterle ist völlig auszuschließen, dass unsere Plakate die laufenden Straßenbauarbeiten behindert haben. Daher kann nur ein politisches Motiv hinter dieser demokratiefeindlichen Aktion stecken, durch welche auch erheblicher finanzieller Schaden entstanden ist“, grollt FPÖ-Gemeinderat Peter Terzer und erklärt: „Wenn die Täter nun glauben, uns Freiheitliche mit derartigen Methoden mundtot machen zu können, haben sie sich geschnitten.“

Die Polizei wurde auch in diesem Fall eingeschaltet.

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