Gewaltmarsch in drei Tagen

Christian Eck und Didi Spitzhirn legten an die 81 Kilometer und 5.300 Höhenmeter in drei Tagen rund um St. Aegyd zurück.

Erstellt am 09. Oktober 2021 | 03:43
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Christian Eck und Didi Spitzhirn absolvierten den Gewaltmarsch rund um St. Aegyd erfolgreich.
Foto: privat

Einer besonderen Herausforderung stellten sich Christian Eck und Didi Spitzhirn: Die beiden marschierten 81 Kilometer und 5.300 Höhenmeter in drei Tagen rund um St. Aegyd.

Am ersten Tag startete das dynamische Duo „In der Walk“ und marschierte bis zum Gasthaus Leitner in Neuwald. Dabei brachten sie bereits über 2.700 Höhenmeter hinter sich. „Wir starteten die Tour bei Regen und Nebel“, erklärt Eck. Das schlechte Wetter konnte die beiden aber nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Über den Bruckberg, den Lahnberg und den Donnerkogel schlugen sich die Abenteurer bis nach Neuwald durch. Das Meiste davon seien sie weglos im Wald gegangen. „Es waren aber auch Forststraßen und Wanderwege dabei“, schildert Eck. Trotz oder wegen des zügigen Tempos der zwei (acht Uhr frühs bis acht Uhr abends) sei man ziemlich müde im Gasthaus Leitner angekommen. 

Die Route für den zweiten Tag führte von Neuwald bis ins Fadental. Gute 24 Kilometer waren dafür zu absolvieren. Der Weg führte dabei über den Lahnsattel und an der Wuchtlwirtin vorbei. ,,Gezeichnet vom Vortag sind wir meistens auf Gemeinde- und Bundesstraßen gegangen“, sagt Eck.  Die sechs Stunden lange Tour sei laut Eck im Vergleich zum Vortag fast erholsam gewesen. Für den dritten und letzten Tagen standen nochmals 25 Kilometer am Programm. Schließlich mussten Eck und Spitzhirn noch nach St. Aegyd zurückkommen. Über die Loipenwege (dort stehen auch noch Wegweiser aus dem letzten Jahrtausend) und den Sulzberg startete man in den letzten Tag. Weiter ging es über Ulreichsberg, Karnermauer und denn Sonnkogel bis die Wanderer schlussendlich in St. Aegyd angekommen waren.

Den Abschluss feierten die zwei Abenteurer bei der Zdarsky Hütte, mit einem der berühmten Schweinsbraten. Nach dem Essen kehrte man noch zum ursprünglichen Ausgangspunkt der Reise zurück.