Großausgaben stehen für Gemeinde an. Großausgaben waren Thema. Grundsatzbeschlüsse für FF-Gebäude und Unterstützung des Nordischen Zentrums gefällt.

Von Gabi Zeller. Erstellt am 23. März 2019 (05:37)
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Unter großer Einstimmigkeit ging die erste Sitzung des Gemeinderates im Jahr 2019 über die Bühne.

Größere Ausgaben stehen der Gemeinde in den nächsten Jahren ins Haus. So wurde aufgrund von Dringlichkeitsanträgen durch Bürgermeister Karl Oysmüller und geschäftsführenden Gemeinderat Manfred Meissinger der Grundsatzbeschluss „zur Weiterführung der Planung der Sanierung des Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr St. Aegyd Markt am derzeitigen Standort“ gefasst.

1,3 Millionen für FF, 1,7 Millionen für Bad

Das bestehende, teilweise in den 1970er-Jahren errichtete Feuerwehrhaus entspricht in Bezug auf Ausstattung und Größe nicht mehr den heutigen Anforderungen. Auch braucht die Wehr laut Ausrüstungsverordnung 2021 ein neues Fahrzeug, dieses passt jedoch nicht mehr in das bestehende Gebäude, da die Höhe der Tore nicht mehr ausreicht.

„Wir stehen hinter unserer Wehr und werden diese im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten natürlich unterstützen, wobei jedoch eine Mithilfe durch Eigenleistungen wichtig wird“, sagt Bürgermeister Karl Oysmüller, der das Vorhaben mit insgesamt 1,3 Millionen Euro beziffert.

„Wir stehen hinter unserer Wehr und werden diese im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten natürlich unterstützen.“ Bürgermeister Karl Oysmüller

Ebenfalls wurde ein Grundsatzbeschluss zur „Unterstützung des Nordischen Zentrums im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten“ gefasst. Sorgenkind dabei ist unter anderem das Spurgerät, welches bereits 17.000 Euro an Reparaturkosten verschlang. Im Raum steht nun die Anschaffung eines neuen Gerätes um 183.000 Euro, wo unter Umständen eine 50-prozentige Förderung möglich ist. Verhandlungen dazu sollen nun weitergeführt werden.

„Das Nordische Zentrum ist für uns eine wichtige Einrichtung. Wir hatten in dieser Saison rund 4.000 Besucher, die die gut gespurten Loipen und die Natur schätzen. Klimabedingt sollte der Fokus künftig jedoch in Richtung Gscheid gelegt werden, wobei man großen Wert auf die dortige Infrastruktur legen sollte“, zeigt sich der Ortschef um die Erhaltung des dort ansässigen Gastbetriebes bemüht.

Der größte finanzielle Brocken steht der Gemeinde mit der Sanierung des Göllerbades ins Haus, welche nach einem ersten Angebot rund 1,7 Millionen Euro verschlingen soll. Geht alles nach Plan, so sollte nach der heurigen Badesaison mit der Sanierung des Beckenbereiches und der Technik begonnen werden. Der Abschluss ist bis Mai 2020 vorgesehen.