Großübung für 40 Florianijünger. ,,Alle Wehren haben so zusammengearbeitet, wie es im Ernstfall sein sollte“, freut sich Übungsleiter Gruber.

Von Gabi Zeller. Erstellt am 12. Oktober 2019 (03:10)
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Atemschutzträger retteten eine verletzte Person aus dem stark verrauchten Haus.

Ein Wohnungsbrand im zweiten Geschoß des Mehrfamilienhauses Mittelweg 1 mit mehreren vermissten Personen — so lautete am Samstag die Übungsannahme des Unterabschnittes L 5, an der die Feuerwehren St. Aegyd Markt, BTF RTA, Kernhof und Hohenberg mit 40 Mann und sechs Fahrzeugen teilnahmen. Eine Person konnte im zweiten Stock aufgefunden und durch den Atemschutztrupp Kernhof ins Freie gebracht werden. Gleichzeitig suchte der Atemschutztrupp der FF St. Aegyd das restliche Gebäude ab und führte die Brandbekämpfung durch.

Ebenso war eine Person aus Panik aus dem Fenster des Wohnhauses gesprungen und landete schwer verletzt auf einem Vordach in rund vier Metern Höhe. Mittels Korbschleiftrage wurde auch diese abgeseilt und dem Roten Kreuz übergeben. Kinder, welche aus einem Fenster im ersten Stock um Hilfe riefen, wurden von der BTF RTA über Leitern ins Freie gebracht. Während der Dauer der Übung wurde die Feuerwehr aufgrund eines Verkehrsunfalls auf der Ochsattel-Bundesstraße bnzu einem Realeinsatz gerufen, wobei die FF St. Aegyd-Markt und die FF Hohenberg mit drei Fahrzeugen ausrückten. Trotz dieser Unterbrechung zieht Übungsleiter Bernhard Gruber ein positives Resümee. „Es hat alles gut funktioniert, das Übungsziel wurde erreicht. Alle vier Wehren haben so zusammengearbeitet, wie es im Ernstfall sein sollte“, zieht Gruber Bilanz.