Alte Kanal- und Wasserleitungen werden weiter erneuert. Wasserverbrauch konnte laut Ortschef durch ersten Bauabschnitt des Ein-Millionen-Euro-Projekts gesenkt werden.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 17. August 2019 (03:13)
Gerhard Fügl
Gerald Hackl von Hydro Ingenieure Krems, Werner Pauckner, Bauleiter der Firma Fürholzer, Ortschef Herbert Thumpser und Polier Ernst Leutgeweger (v. l.) besprachen die Sanierung.

„Die Leitungen sind einfach veraltet, zum Teil noch aus den 70er-Jahren. Es kam zu Rohrbrüchen“, sagt Bauamtsleiter Gerhard Fügl.

Am Dienstag fand am Taurerweg eine Hausanschlussbegehung durch die Gemeinde statt. Dabei wurden die Anrainer über anstehende Kanal- und Wasserleitungssanierung informiert. „Mit Ende des Monats wird begonnen, im Anschluss an die Sanierung der Leitungen erfolgt die Asphaltierung des kompletten Taurerwegs“, führt Fügl weiter aus. Dieser Bereich ist der dritte Bauabschnitt eines fünfteiligen Kanal- und Wasserleitungssanierungsprojektes und soll heuer fertiggestellt werden. Das Gesamtprojekt mit Investitionsvolumen von rund einer Million Euro wird zum Teil über Landes- und Bundesförderungen abgedeckt.

„Durch unsere Investitionen in den letzten Jahren haben wir erreicht, dass der Wasserverbrauch durch Rohrbrüche erheblich gesunken ist. Dies bedeutet, dass sich diese Investitionen doppelt rechnen“, ist Bürgermeister Herbert Thumpser von der Notwendigkeit dieses Projekts überzeugt. Die Sanierung des Taurerwegs ist für ihn daher eine klare Sache. „Deshalb wird auch weiterhin in eine intakte Wasserversorgung investiert, denn dies ist wirklich eine Investition in die Zukunft“, betont er.

Baubeginn des Gesamtprojekts war im Jahr 2014. „Wir haben damals mit der Ortsdurchfahrt begonnen, dann folgte die Hainfelder Straße. Im kommenden Jahr nehmen wie die Bretschneiderstraße und diverse Seitengassen im Ortskern in Angriff“, kündigt Bauamtschef Fügl dazu an.