Georg Fischer Fittings: Lärmemission wurde reduziert. Insgesamt mehr als acht Millionen Euro investierte das Traisner Unternehmen in zwei Jahren. Davon profitiert nicht nur die Firma, sondern auch die Anrainer.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 03. Januar 2019 (04:29)
NOEN, Wohlmann
Unter der Federführung von Geschäftsführer Bernhard Dichtl setzte die Firma Georg Fischer Fittings viele Maßnahmen zu einer Verbesserung der Bedingungen für Mitarbeiter wie auch Anrainer.

54,5 Millionen Euro Umsatz gemacht, 10.536 Tonnen produziert: Die Firma Georg Fischer Fittings war im Jahr 2017 höchst erfolgreich, auch für 2018 ist das Unternehmen mit der Umsatzentwicklung zufrieden. „Unsere Auftragslage ist sehr gut. Wir produzieren bereits für die nächsten Monate vor“, berichtete Georg-Fischer-Geschäftsführer Bernhard Dichtl bei der letzten Anrainerbesprechung.

Diese wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt, um über die Modernisierungsfortschritte am Unternehmensstandort in Traisen und den daraus resultierenden Verbesserungen für die angrenzenden Nachbarn zu berichten. So wurden heuer 4,181 Millionen Euro investiert, im Jahr zuvor waren es 4,196 Millionen Euro. Eine Maßnahme davon: ein neues Dach für die Temperofenhalle. „Die Dichtheit des Daches war nicht mehr sichergestellt“, führt der Geschäftsführer aus.

„Wir haben den alten Unterbau verwendet und eine neue Dachschicht darübergelegt“, erklärt Dichtl. Ein Teil der Bürger lobte die bereits spürbaren Verbesserungen in puncto Lärmreduzierung, insbesondere während der Nachtstunden. „Das ist auch auf die neue Giebelkonstruktion zurückzuführen und es bleiben Fenster und Türen geschlossen“, begründet er dies.

Filteranlagen unter den wichtigen Sanierungen

Ein weiterer Meilenstein der letzten Investitionen ist die Einhausung des Rückführbandes gewesen, wodurch auch der Lärm maßgeblich reduziert wurde. Die Erneuerung von drei Filteranlagen – inklusive der internen Absauganlage – zählten zu weiteren wichtigen Sanierungen. Die Modernisierung des Unternehmens geht aber noch weiter: So wurde heuer der bestehende Rüttler in der Rechen-Verzinkerei ersetzt, im kommenden Jahr wird die Rüttlereinheit der Korbverzinkung eingehaust. „Unser Ziel ist es, mit der Erneuerung einzelner Anlagenkomponenten bestehende Lärmemissionen weiter und nachhaltig zu reduzieren“, sagt Dichtl.

Einige wenige Anrainer waren noch nicht ganz zufrieden mit der Lärmsituation, die vom Betrieb ausgeht, einhellig zeigten sich aber alle, „dass es der Firma hoch anzurechnen sei, dass sie so viel Geld in die Hand nimmt, um nicht nur dem Unternehmen zu dienen, sondern auch so für eine Verbesserung der Anrainer sorgt“.