Ruf nach Entschärfung von B-18-Kreuzung wird lauter. Gemeinde fordert Radarboxen, um Bereich sicherer zu machen. Kurven in beide Richtungen als Gefahrenquelle.

Von Markus Zauner. Erstellt am 03. September 2019 (04:13)
privat
SPÖ-Bürgermeister Herbert Thumpser (r.) mit SPÖ-Gemeinderäten beim Lokalaugenschein im Kreuzungsbereich.

Erneut wurden die Verantwortlichen der Marktgemeinde Traisen mit dem Wunsch der Bevölkerung aus der Siedlung konfrontiert, die Kreuzung im Bereich B 18/Hainfelderstraße zu entschärfen.

„Nicht nur einmal kam es zu sehr gefährlichen Situationen, vor Kurzem hat es auch einen Unfall gegeben. Deshalb haben wir uns vor Ort nochmals die Situation angesehen und einige Zeit den Kreuzungsbereich beobachtet“, schildert Bürgermeister Herbert Thumpser. Der Schluss sei eindeutig, betont der Ortschef: „Wir sind uns bewusst, dass diese Kreuzung – auch aufgrund der Kurven in beide Richtungen – eine gefährliche ist und Maßnahmen gesetzt werden müssen.“

„Wir sind uns bewusst, dass diese Kreuzung – auch aufgrund der Kurven in beide Richtungen – eine gefährliche ist und Maßnahmen gesetzt werden müssen.

Schon vor einigen Jahren habe sich die Gemeinde um eine Ampellösung bemüht. Diese sei damals vom Land leider abgelehnt worden. Nun gehe der Vorschlag in Richtung Geschwindigkeitskontrolle, also Radarboxen, unmittelbar vor dem Kreuzungsbereich, informiert Thumpser. Seine Ankündigung: „In den nächsten Tagen werden wir einen erneuten Anlauf starten und schauen, ob wir mit unserer Forderung diesmal auf Gehör stoßen.“

Bezirkshauptmann-Stellvertreter Nikolaus Seitschek stellt auf Empfehlung des zuständigen Verkehrstechnikers eine neuerliche Knotenstromzählung in Aussicht. Folglich soll über die Realisierung etwaiger Maßnahmen im Kreuzungsbereich entschieden werden.

Umfrage beendet

  • Ist die Kreuzung B 18-Hainfelderstraße derzeit zu gefährlich?