Leeb nach Anzeige zu Christtags-Vorfall: „Bleibe Bürgermeister“

Erstellt am 19. Januar 2022 | 05:15
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Ortschef Leeb vertraut darauf, dass der Vorfall „lückenlos aufgeklärt wird.“
Foto: privat
Der Türnitzer Ortschef Christian Leeb sieht sich nach Rauferei weiter als Opfer: „Vertraue darauf, dass ich als Unschuldiger bestätigt werde.“

Nach dem Disput vom Christtag (wir hatten berichtet) , der dem langjährigen ÖVP-Bürgermeister Christian Leeb und seinem Kontrahenten jeweils eine Anzeige auf freiem Fuß wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung eingebracht hat, steht für Leeb der Verbleib in seinen politischen Ämtern außer Streit.

Vereinzelten Forderungen nach seinem Rücktritt erteilt der beliebte Ortschef eine Absage: „Ich bleibe selbstverständlich Bürgermeister.“

Auch seine Funktionen als Türnitzer Gemeindeparteiobmann und Gemeindebund-Bezirksobmann stelle er nicht zur Disposition.

Einzige Einschränkung: „Bezüglich meiner öffentlichen Ämter auf Bezirksebene denke ich an, dass diese bis zur gerichtlichen Klärung meine Stellvertreter führen, damit ich der VP nicht schade“, erklärt Leeb, der auch als Obmann des Gemeindeverbandes für Abfallbehandlung und Umweltschutz im Bezirk fungiert.

Klar ist für den Ortschef: „Ich bin das Opfer. Es gibt genügend Zeugen, die das bestätigen können.“ Er zähle auf Exekutive und Justiz, dass der Vorfall „lückenlos aufgeklärt wird.“ Einem Gerichtsverfahren sieht Leeb zuversichtlich entgegen. „Ich vertraue darauf, dass ich als Unschuldiger bestätigt werde“, betont Leeb.