Fräsen statt sprengen: Fels in Lehenrotte abgetragen. Anstatt zu sprengen, wurden von der Firma Grasmann 4.000 Kubikmeter Fels mittels Fräse abgetragen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 05. März 2019 (03:07)
Firma Grasmann
Eine Felsfräse, zwei Kräne und mehrere Bagger hatte die Firma Grasmann in Lehenrotte im Einsatz.

„Es ist geschafft!“, postete die Firma Grasmann auf Facebook. Grund des Jubels: Über 4.000 Kubikmeter Fels wurden vom Tradigister Baggerunternehmen in Lehenrotte erfolgreich abgetragen. „Es handelt sich um einen Baugrubenaushub für die Straßenmeisterei Lilienfeld“, informiert Franz Grasmann junior zum Auftrag, der über das Land erging. „Wir errichten auf dem Platz in Lehenrotte eine Gerätehalle. Dort können wir unsere Pflüge und Geräte einstellen“, informiert Ronald Dobrovits, der Leiter der Abteilung Straßenbetrieb.

Lärmbelastung so gering wie möglich gehalten

Rund zwei Monate dauerten die Arbeiten der Tradigister Firma. Die Mitarbeiter wurden dabei vor eine besondere Herausforderung gestellt: den Fels abzutragen, ohne dabei zu sprengen. „Das wollten wir aufgrund der Anrainernähe unbedingt vermeiden“, hebt Grasmann hervor. Die Sprengarbeiten wären aber nicht nur wegen der Lärmbelastung für die Bewohner, sondern auch wegen etwaiger Gefährdung naheliegender Gebäude und des dortigen Quellgebiets nicht vertretbar gewesen. „Daher entschieden wir uns für einen schonenden Abbau mittels Felsfräse“, erklärt der Unternehmer.