Lilienfelder Stegsanierung geht ins Finale

Erstellt am 13. August 2022 | 05:51
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Johann Haydn von EVN Netz, Bauleiter Sebastian Zögenitz von der Firma Traunfellner, Statiker und Planer Wolfgang Engel, Vizebürgermeister Manuel Aichberger und Bürgermeister Wolfgang Labenbacher (v. l.) trafen sich zur wöchentlichen Baubesprechung am linken Traisenufer beim Magdalenensteg.
Foto: Stadtgemeinde Lilienfeld
Bis Schulanfang soll der Umbau des Magdalenenstegs fertig sein. Ziel: Bürger zum Autoverzicht animieren.

Seit Anfang Juli laufen die Sanierungsarbeiten am Magdalenensteg. „Ziel für die Stadtgemeinde ist, dass der Steg mit Schulbeginn von Fußgängern wieder benützt werden kann“, sagt Bürgermeister Wolfgang Labenbacher.

Gearbeitet wird derzeit an den Widerlagern und an der Verbreiterung des Steges, also am Tragwerk der Brücke. „Besonders aufwendig war die Verlegung der vielen Leitungen, die über den Steg führen beziehungsweise im Baustellenbereich sind“, erklärt er.

Damit der Steg von Radfahrern genutzt werden kann, werden die Anbindungsrampen am linken und rechten Traisenufer in einem gut befahrbaren Radius so wie der Steg selbst auf mindestens drei Meter lichte Breite hin ausgeführt. Da das Geländer erst am Schluss der Bauphase fertiggestellt werden kann, weil das Naturmaß genommen werden muss, wird durch eine provisorische Absturzsicherung die Benützbarkeit zu Schulbeginn gewährleistet.

Das Projekt wird im Rahmen vom Rad-Basis-Netz abgewickelt. „Um Verbesserungen für den innerörtlichen Radverkehr zu erreichen, sei dies der erste Schritt“, weiß der Ortschef.

In weiterer Folge wird der Einkaufspark verbessert angebunden und vor allem der öffentliche Verkehr vom und zum Bahnhof. Vizebürgermeister Aichberger: „Wir wollen es mit der Verbesserung der Rad-Infrastruktur allen Altersgruppen ermöglichen, sicher und kostengünstig mit dem Fahrrad mobil zu sein. Nicht nur die Bewegung stärkt die Gesundheit, es werden weniger Abgase produziert und Energie gespart.“