Rohrbacher Kindergarten: Gemeinde reagiert auf hohe Anmeldungszahlen

Erstellt am 19. Mai 2022 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8355798_lil20rokiga.jpg
Renate Kühberger, Anna Klinger und Magdalena Fertner (v. l.) besprachen Details.
Foto: Brenn
Vierte Kindergartengruppe wird als Provisorium in der Schule eingerichtet, weil ab Herbst 77 Kinder angemeldet sind.

Im Errichten provisorischer Kindergartengruppen ist die Gemeinde bereits geübt. Schon im Jahr 2000 musste eine Übergangslösung im Volksschulgebäude gefunden werden, damit damals alle Vierjährigen im Kindergarten aufgenommen werden konnten. Dieses Provisorium dauerte zwei Jahre.

2008 wurde abermals eine provisorische Lösung gefunden. Die Kleinsten kamen wieder in der Volksschule unter, der Kindergarten wurde währenddessen auf ein dreigruppiges Gebäude aufgestockt.

Kommenden Herbst stehen die Gemeindevertreter vor demselben Problem: Rohrbach benötigt nun vier Kindergartengruppen. Damit alle Kindergartenkinder aufgenommen werden können, wird abermals in der Schule ein Provisorium eingerichtet.

„Bedürfnisse unserer Kinder haben oberste Priorität“

Vizebürgermeisterin Anna Klinger fand bei Schuldirektorin Magdalena Fertner und Kindergartenleiterin Renate Kühberger offene Ohren: „Die Bedürfnisse unserer Kinder haben oberste Priorität.“ Eine leer stehende Klasse der Volksschule wird nun adaptiert.

„Ab Herbst sind im Kindergarten 25 Kinder neu angemeldet und 52 Kinder verbleiben. Somit sind aufgrund der Ergebnisse der Einschreibung im neuen Kindergartenjahr insgesamt 77 Kinder verbindlich für den Besuch des Kindergartens angemeldet. Davon sind 15 Kinder im Alter zwischen 2,5 und drei Jahren. Gott sei Dank gab die NÖ Landesregierung grünes Licht für die provisorische Gruppe in der Schule“, zeigt sich Klinger erleichtert.

Fertner ergänzt: „Da wir ab Herbst nur mehr eine vierte Klasse haben, kann ein Klassenzimmer im Erdgeschoß, das bereits mit einer Akustikdecke versehen ist, in eine provisorische Kindergartengruppe umfunktioniert werden.“ Die provisorische Gruppe im Schulgebäude wird dort bis maximal 13 Uhr geführt. Die Nachmittagsbetreuung sowie das Mittagessen finden dann im dreigruppigen Kindergarten statt, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulgebäude befindet.

„Laut Bedarfsprognose ist das Provisorium vorerst für ein Jahr ausgelegt“, weiß Klinger.