Vom Lift gerettet. Gebietsübung: Bergrettung musste einen Liftunfall mit Schwerverletzten und eine Suchaktion nach Wanderern bewältigen.

Von Gila Wohlmann. Update am 12. November 2019 (15:49)

Ein Liftstillstand aufgrund gebrochener Hydraulikleitung. Vier Personen werden aufgrund eines umgestürzten Baums vom Lift geschleudert und liegen zum Teil schwer verletzt im Steilgelände. 63 Personen sitzen am Lift fest. Zwei Wanderer werden überdies noch vermisst.

65 Bergretter, 67 Freiwillige, die Liftbetreiber sowie das Rote Kreuz trainierten für den Ernstfall. Dabei konnten alle ihre Professionalität unter Beweis stellen: Liftbergemannschaften retteten die Personen vom Lift, zeitgleich erfolgte durch Bergretter und Rot-Kreuz-Mitglieder die Versorgung und Abtransport der Verunfallten am Boden. Die Zusammenarbeit aller Retter verlief bestens, sodass kurz vor 18 Uhr, nachdem alle gerettet waren, die letzte Mannschaft einrücken konnte.

Das Wetter zeigte sich - trotz fortgeschrittener Jahreszeit - „ übungsfreundlich“. „Es war bewölkt, nur mäßig kalt. Oben lag schon Schnee und es blies kaum Wind. Aufgrund der Dunkelheit waren aber ab 16.30 Uhr die Arbeiten mit Stirnlampen und Beleuchtung erforderlich“, schildert Bergretter Robert Salzer.