Endlich wieder „Film ab“ in Mank. Ab 1. Juli wollen die Betreiber des Manker Programmkinos „Acht Millimeter“ wieder für Unterhaltung sorgen. Bis dahin gibt es aber noch etliche Vorbereitungsarbeiten.

Von Michael Bouda. Erstellt am 04. Juni 2020 (04:15)
Im „Acht Millimeter“ in Mank soll am 1. Juli wieder der erste Film auf der Leinwand flimmern.
„Acht Millimeter“

Eine große Tüte Popcorn, ein kühles Getränk und „Film ab“ auf der großen Leinwand: Kinofans mussten aufgrund der Covid-19-Pandemie seit Mitte März auf ihre Thriller, Dokus, Liebesfilme und Actionhits verzichten. Das ändert sich nun: Seit der in vergangenen Woche präsentierten Novelle zur Covid-19-Lockerungsverordnung ist eine Wiederaufnahme des Kinobetriebs seit 29. Mai erlaubt.

Maximal 100 Personen dürfen sich dabei in einem Saal befinden, zwischen den Sitzen muss ein Mindestabstand von einem Meter bestehen oder Mund-Nasenschutz getragen werden. Im „Acht Millimeter“ in Mank, scharrt man in den Startlöchern: „Es ist eine super Unterstützung, wieder anfangen zu können“, verweist Andrea Bouton vom „Acht Millimeter“ auf die mehrmonatigen Einnahmenverluste. Rund 60 der insgesamt 134 Plätze werden zur Verfügung stehen.

Geplant sind die gewohnten drei Vorstellungen pro Spieltag ab 1. Juli. Denn es bedürfe einer gewissen Vorlaufzeit, um insbesondere mit dem Filmverleih zu verhandeln. „Wir müssen uns erst ansehen, welche Filme interessant sein könnten, obwohl es keine neuen Filme gibt, und auch, was mit den Filmen ist, die wir bis März gespielt haben“, erklärt Bouton. Darauf aufbauend könne dann erst das Programm erstellt werden, das wiederum gedruckt werden muss.

Zusammen mit Bar wieder nahe Normalität

Mit der Wiedereröffnung kehrt das Haus am Manker Hauptplatz langsam wieder in Richtung Normalität zurück: Seit 15. Mai herrscht, wenn auch nur mit der Hälfte der Sitzplätze, bereits wieder reger Betrieb im Barbereich.