Musikalische Vielfalt bei Jungmusikerwoche. Beim Abschlusskonzert in Sooß bewiesen Talente ihr Können.

Von Michael Bouda. Erstellt am 14. Juli 2019 (03:40)
Michael Bouda
Daniel Will, Engelbert Jonas, Thomas Steinkellner, Gerhard Sieder (h. v. l.), Katharina Emsenhuber, Alex Wurzer und Jana Eigenthaler (v. v. l.).

Mittlerweile ist es Tradition: die Jungmusikerwoche der Bezirksarbeitsgemeinschaft (BAG) Melk des NÖ Blasmusikverbands. Jedes Jahr finden sich in der ersten Ferienwoche, initiiert vom Jugendreferat der BAG Melk, zahlreiche Musiktalente aus dem Bezirk ein, um gemeinsam ihr Können weiterzuentwickeln.

Dieses Jahr waren es 109 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 16 Jahren, die beispielsweise einen ganzen Tag mit der Militärmusik Niederösterreich probten und am Marschieren feilten.

Vielfältiger Unterricht und Vorbereitung

15 Lehrkräfte haben sich eine ganze Woche um den musikalischen Bezirksnachwuchs gekümmert. „Es gibt Einzelunterricht, Ensemblespiel und Vorbereitung auf die verschiedenen Leistungsabzeichen“, gibt Gerhard Sieder, Bezirksjugendreferent der BAG Melk, einen Einblick.

Ebenso traditionell wie die Jungmusikerwoche an sich ist das öffentliche Abschlusskonzert am Freitag der ersten Ferienwoche um 15 Uhr. „Das über die ganze Woche Einstudierte wird den Eltern und anderen Zuschauern präsentiert“, zeigte sich Sieder vor allem in Anbetracht der großen musikalischen Vielfalt begeistert. Die Terrasse des Schlosses Sooß war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Zunächst bewiesen die Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Gruppen ihr Können – ob als Klarinetten- oder Querflötenensemble oder, mehr in Richtung Pop, als vom Klavier begleitetes Duett. Auf diese Weise baute sich der Konzertnachmittag auf, bis zum Schluss praktisch die gesamte Mannschaft im Rahmen des Orchesters vor dem Publikum musizierte.