Illegaler Handel mit abgemagerten Pferden in Mank. Zahlreiche Geschädigte meldeten sich bei der Polizei. Nun rief eine giftige Spinne die Beamten auf den Plan.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 14. Oktober 2019 (14:55)
privat
Der abgemagerte Hengst war der letzte im Stall der Verdächtigen.

Es sind schockierende Bilder und Nachrichten, welche die NÖN-Redaktion zu den Pferden in Texingtal erreichen.

Nach Bekanntwerden des vermutlich illegalen Pferdehandels meldeten sich dutzende Geschädigte bei der Polizei. Wie berichtet suchte ein Mutter-Tochter-Duo immer wieder explizit Beistellpferde für deren Stall. Doch diese, meist geschenkten, Vierbeiner waren nicht lange dort. Sie wurden als Dressurpferde weiterverkauft, obwohl die Tiere oft krank waren oder Brüche und Wunden hatten.

NOEN
In einer Ecke wurde nun sogar eine Vogelspinne entdeckt.

„Arthrose ist noch das geringste Problem meines Pferdes“, beschwert sich eine Geschädigte. Auf Facebook meldeten sich Leute, die schon vor Jahren auf das Gespann reingefallen waren. „Sie tauchen immer wieder mit gefakten Profilen auf und wenn sie dann aufflogen, verschwanden sie wieder“, kritisieren die User. Von Blut im Stall, verletzten Tieren und einem groben Umgang mit diesen berichten auch einige Reitschüler. Zuletzt wurde in einem der Ställe eine Vogelspinne gefunden. Anrainer informierten die Polizei, welche das Tier daraufhin abholte. Laut ersten Informationen soll diese aber tot sein. „Sie könnte sich auch nur in Winterstarre befinden“, vermutet eine Anrainerin.

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