„Baustelle Prauchner“ in Pöchlarn lichtet sich. Der Nahversorger Pöchlarns nimmt weiter Form an. Die Fertigstellung samt Neueröffnung wird für Ende 2020 angepeilt.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 27. Februar 2020 (03:34)
Baustelle – aber das Geschäft läuft weiter: Bei vollem Betrieb wird der Spar-Markt Prauchner im Herzen Pöchlarns auf völlig neue Beine gestellt.
Schweiger

Seit Ende 2018 wird nun schon am neuen Spar-Markt Prauchner in Pöchlarn gearbeitet. Der Baufortschritt kann sich sehen lassen: Die neue Bipa-Filiale ist bereits in Betrieb, Pagro, Steinecker und die Blumenboutique Fuchs werden im März eröffnen. „Wir befinden uns mittlerweile in der vierten Bauphase. Es läuft alles sehr gut nach Plan“, berichtet Inhaber Christian Prauchner.

Mit der Vergrößerung des Nahversorgerzentrums in der Mankerstraße haben sich die Prauchners einer Mammutaufgabe gestellt. Denn Vergrößerung heißt in diesem Fall Verdopplung: Sowohl die Parkfläche als auch die Geschäftsflächen sollen schlussendlich doppelt so groß sein wie zuvor.

„Wir haben uns einen finanziellen Rahmen von 7,5 Millionen Euro für den gesamten Umbau gesetzt.“Christian Prauchner, Inhaber des Nahversorgers

Als oberste Priorität setzte sich der Chef des Nahversorgers zu Baubeginn, während der Arbeiten so wenig Schließzeit wie möglich zu haben. „Dank dem großartigen Zusammenspiel aller Professionisten ist das auch möglich“, strahlt Prauchner. Trotz regen Baustellenbetriebs konnten die Kunden im Eurospar-Markt, der einstweilen provisorisch auf den alten Parkplatz verlegt wurde, kurz nach dem Startschuss des Projekts ihre Einkäufe erledigen. „Wir sind von Umsatzeinbrüchen weit entfernt. Die Kunden halten uns die Treue trotz des Umbaus und geben uns gutes Feedback, das motiviert natürlich zusätzlich. Dafür bedanken wir uns“, freut sich der Inhaber.

Anders als beim Spar-Markt war es nicht möglich, während der Baustelle das Café Prauchner geöffnet zu halten. Nach der Neugestaltung wird es als ebenerdiger, barrierefreier Treffpunkt mit Gastgarten dienen. „Wir übernehmen alle unsere Mitarbeiter und werden auch zusätzliche Verstärkung brauchen“, kündigt Prauchner an. Die Fertigstellung des Mega-Projektes ist für Ende 2020 angesetzt. „Und derzeit sieht es nicht so aus, als ob es zu gröberen Verzögerungen kommt.“

Nicht nur logistisch ist die „Baustelle Prauchner“ eine Herausforderung – dementsprechend hoch sind auch die Kosten dafür. „Wir haben uns einen finanziellen Rahmen von 7,5 Millionen Euro für den Umbau gesetzt“, informiert der Inhaber.