Chefinspektor warnt: „Da muss man vorsichtig sein“

In Mank sind Spengler aus dem Ausland unterwegs. Chefinspektor Herbert Oberklammer warnt vor einem Engagement.

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 11:06
Herbert Oberklammer
Herbert Oberklammer
Foto: privat

Es wirkt wie ein Angebot, das man sich nicht entgehen lassen sollte: Eine ausländische Spengler-Firma macht vor dem Haus mit ihrem Pritschenwagen Halt, der Spengler meint, dass die Dachrinne repariert gehöre, und bietet dies kostengünstig an. „Hände weg“, sagt allerdings Chefinspektor Herbert Oberklammer.

Die Vorgehensweise, wie sie vor Kurzem in Mank beobachtet wurde, sei über den ganzen Bezirk verbreitet. „Das kommt immer wieder vor“, sagt Oberklammer. Und: „Da muss man vorsichtig sein.“ Denn die Personen würden oft in einer gewissen Betrugsabsicht handeln. „Die Arbeiten werden meistens nur dürftigst erledigt und oft ist der Preis dann teurer als zuvor im vermeintlich günstigen Angebot“, erklärt Oberklammer.

Zudem, und das streicht Oberklammer hervor, schaue man bei Gewährleistungsfällen und Ähnlichem durch die Finger. „Das große Problem ist, wenn es zu einem Problem kommt, ist die Firma nie mehr greifbar“, sagt der Chefinspektor und rät daher: „Wenn man die Arbeiten von einem ortsansässigen Spengler durchführen lässt, kann man sich danach an diesen wenden.“