Melk

Erstellt am 08. Januar 2019, 05:01

von Denise Schweiger

Einsatz-Lawine für Feuerwehren. Schneetreiben forderte Feuerwehren im Bezirk rund um die Uhr. Besonders betroffen: das südliche Waldviertel.

Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter den Florianis des Bezirks. Das Schneechaos der vergangenen Tage hielt die Feuerwehren auf Trab. Besonders stark betroffen war dabei das südliche Waldviertel.

Allein in Artstetten-Pöbring rückten die Einsatzkräfte innerhalb von vier Stunden über zwölf Mal aus, um Autos abzuschleppen. Ortschaften in Höhenlage wurden kurzzeitig sogar vom Rest des Bezirks abgeschnitten: VP-Bürgermeister Heinrich Strondl etwa ließ am Wochenende die Straßen hinauf nach Maria Taferl sperren. „Am Donnerstag blieben so viele Autos von Marbach herauf zu uns hängen, dass kein Weiterkommen mehr war“, erzählt VP-Bürgermeister Heinrich Strondl.

Traktor-Ausfall bei regem Schneetreiben

Ohne Schneeketten konnten Autofahrer den Taferlberg über Klein-Pöchlarn ebenso nicht erreichen. „Mittlerweile hat sich das Schneechaos wieder beruhigt“, hofft der Bürgermeister auf weniger Schnee diese Woche. Hart traf es auch Marbach: Inmitten der Schneeräumungsarbeiten versagte der Traktor der Gemeinde. „So etwas passiert wohl immer, wenn es besonders ungelegen ist“, schmunzelt SP-Bürgermeister Anton Gruber. Die Gemeinde organisierte schnell einen Ersatz.

Gefordert wurden auch die Pöchlarner Florianis. Ein besonderes Bild bot sich ihnen bei einem Einsatz: Ein Pkw kam im dichten Schneetreiben von der Fahrbahn ab, er rammte ein Verkehrsschild. Verletzt wurde dabei niemand.