Nach Sperrstunde: Wirt baute mit 1,8 Promille Unfall

Mann flüchtete bei Verkehrsunfall und behauptete, Ehefrau habe das Auto gelenkt. Polizei überführte Lenker bei Verhör der Lüge.

Markus Glück
Markus Glück Erstellt am 20. September 2021 | 18:24
Alkolenker Symbolbild Auto Glas Alkohol Unfall
Foto: Bilderbox.com

Länger gedauert hat der Tag eines Gastronomens aus der Region vergangene Woche. Erst gegen zwei Uhr früh verließ er seine Gaststätte, um sich auf den Heimweg zu machen. In alkoholisierten Zustand verursachte er einen Verkehrsunfall, bei dem er in Aggsbach Dorf in ein geparktes Auto fuhr. Danach beging der Wirt Fahrerflucht. Das Unfallfahrzeug ließ der 47-Jährige allerdings am Unfallort zurück – es hatte sich zu sehr in das parkende Auto verkeilt, wodurch eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war.

Rasch machte die Polizei den Unfalllenker ausfindig und stattete diesem Zuhause einen Besuch ab. Ein Alko-Test ergab dabei einen Wert von 1,8 Promille. Im Zuge der Amtshandlung behauptete der Mann allerdings, nicht selbst mit dem Auto gefahren zu sein. Laut seinen Schilderungen war seine Ehefrau mit dem Fahrzeug unterwegs, und verursachte auch den Unfall.

Widersprüchliche Aussagen bei Verhör

Während der Amtshandlung verstrickte sich das Ehepaar allerdings in widersprüchliche Aussagen. Dabei gab die Ehefrau des Wirtens zu, dass sie das Fahrzeug nicht gelenkt habe. In der Folge wurde dem Gastronomen der Führerschein abgenommen. Da das verkeilte Fahrzeug mitten auf der Straße in unbeleuchteten und ungesicherten Zustand abgestellt wurde, wurde zur Bergung die FF Aggsbach Dorf angefordert.