Straßenmeisterei: „Salzlager ist aufgefüllt“. Die Vorbereitungen für den Winterdienst laufen auf Hochtouren. Streufahrzeuge und Schneepflüge sind einsatzbereit. Splitt und Streusalz ist im Lager.

Von Claudia Christ. Erstellt am 13. November 2017 (16:35)
Straßenmeister Friedrich Lehensteiner und Fahrer Manfred Winkler vor dem 750-Tonnen-Salzberg in der Straßenmeisterei Melk.
Christ

Der Winter naht mit großen Schritten. Deshalb laufen auch in den Straßenmeistereien des Bezirkes Melk die Vorbereitungen auf die schnee- und eisreiche Jahreszeit bereits seit mehreren Wochen auf Hochtouren.

„Wir arbeiten intensiv daran“, informiert Herbert Osanger von der Straßenmeisterei in Blindenmarkt. Der Straßenmeister und sein 42-köpfiges Team sorgen für freie Fahrt bei Schnee und Eis auf rund 250 Straßenkilometern. „Wir betreuen die Gemeinden Blindenmarkt, St. Martin-Karlsbach, Neumarkt, Ybbs, Petzenkirchen und Bergland“, sagt Osanger. Als erste Arbeiten standen die Montage der Schneestangen und der letzte Check des Fuhrparks auf der To-do-Liste.

Insgesamt 600 Tonnen Salz sind ebenfalls schon gebunkert und warten auf ihren Einsatz.

Voll im Zeitplan liegen auch die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Melk. Die Einsatzfahrzeuge sind durchgecheckt und startklar. „Wir beginnen mit den Vorbereitungen bereits Mitte November“, erklärt Straßenmeister Friedrich Lehensteiner. Ein 750-Tonnen-Salzberg in der Lagerhalle demonstriert das auch anschaulich. „Diese Menge reicht für einen durchschnittlichen Winter fast aus“, informiert Lehensteiner. Das zu betreuende Gebiet der Melker umfasst rund 230 Kilometer Gemeinde- und Bundesstraßen.

Rund 130 Straßenkilometer werden bei Bedarf mit Salz bestreut, 100 Kilometer mit Splitt.

Der offizielle Winterdienst läuft von 1. Dezember bis 31. März. In diesem Zeitraum sind die 39 Mitarbeiter des Fuhrparks ab zwei Uhr morgens im Schichtdienst unterwegs, um für die Sicherheit der Autofahrer zu sorgen.

„Besonders wichtig wäre, dass auch die Autofahrer ihren Teil dazu beitragen“, beteuert Lehensteiner.

Ein den Wetterbedingungen angepasstes Fahrverhalten, reduzierte Geschwindigkeit sowie Winterreifen seien die Grundvoraussetzungen.