Mank

Erstellt am 04. Januar 2019, 06:03

von Denise Schweiger

Mutter und Kind nach Unfall zu Fuß auf Hilfesuche. Ohne Handy machten sich Mutter und Kind (10) in Silvesternacht auf den Weg nach Mank.

Symbolbild  |  Suti Stock Photo/Shutterstock.com

Eine Silvesternacht, die man niemandem wünscht: Gegen fünf Uhr fuhr eine Mutter mit ihrer zehnjährigen Tochter in Richtung Mank. Übermüdet schlief sie hinter dem Steuer ein, wodurch das Fahrzeug von der Straße abkam. Es überschlug sich und landete im Acker.

Die junge Mutter kam großteils unbeschadet davon, ihre Tochter klagte aber über Schmerzen im Hals- und Schulterbereich. Beide schafften es, sich aus dem Fahrzeug zu befreien. Da der Handyakku leer war, konnten sie keine Hilfe rufen – also gingen die beiden zu Fuß nach Mank. Auf ihrem Weg läuteten sie bei Häusern an und auch ein paar Fahrzeuge kamen an ihnen vorbei. Sie erhielten erst dann Erste Hilfe, als sie gegen sieben Uhr bei der Polizeiinspektion Mank eintrafen.

„Die zwei hatten wirklich Pech, gerade zu Silvester auf einer Landstraße einen Unfall zu haben – und dann auch noch ohne Handy“, meint ein Polizist, der Dienst hatte, als die beiden das Revier erreichten. Dass die Autofahrer aus Böswilligkeit nicht anhielten, schließt er jedoch aus: „Es war dunkel und um diese Uhrzeit rechnet man nicht mit Unfallopfern auf der Straße .“