Kahlschlag für Blick aufs Stift

Damit die Sicht aufs Kloster frei bleibt, werden regelmäßig Bäume und Sträucher entfernt.

Denise Schweiger
Denise Schweiger Erstellt am 29. Januar 2019 | 05:12
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Kahl: Für den Stiftsblick wird alle drei bis vier Jahre die Botanik am Donauufer geschlagen.
Foto: Glück

Als „Tor der Wachau“ schafft es die Gemeinde Emmersdorf im Tourismuszahlen-Vergleich regelmäßig in die „Top drei“ des Bezirks. Ausschlaggebend dafür ist auch die Nähe zur Bezirkshauptstadt.

Mit dem Blick auf das Stift Melk punktet die Gemeinde. Damit die Sicht auf das Benediktinerkloster frei bleibt, muss die Botanik entlang der Donau alle drei bis vier Jahre entfernt werden. Das Ergebnis: kahl geschlagene Felder. „Das sieht natürlich nicht einladend aus, ist aber für den Tourismus im Ort notwendig“, erläutert VP-Vize und Umweltgemeinderat Richard Hochratner die Maßnahme.

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