Von Melk aus auf die Bühnen der Welt. Ihr erstes Konzert gab Ines Schüttengruber im Stift Melk. Nun – 16 Jahre später – füllt sie international Konzerthäuser.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 16. August 2019 (04:34)
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Ines Schüttengruber und Nikolaus Habjan beiihrem Auftritt in der Hamburger Elbphilharmonie.

Angefangen hat für Ines Schüttengruber alles in Melk. Und das, obwohl sie ihre Wurzeln in Wiener Neustadt hat. Mit zarten 17 Jahren spielte sie ihr erstes Orgelkonzert im Stift Melk. Mittlerweile füllt sie international Konzerthäuser. Zuletzt war die Organistin und Pianistin mit Kunstpfeifer Nikolaus Habjan sowohl bei den Bregenzer Festspielen als auch in der Hamburger Elbphilharmonie zu sehen – und vielmehr zu hören.

„Es war ein besonderes Erlebnis in Hamburg, schließlich war das unsere gemeinsame Premiere als Duo“, berichtet Schütten-gruber. In dieser Konstellation treten sie und der „Luftkünstler“ auch in Melk auf: Diesen Samstag, 17. August, spielen sie im Melker Kolomanisaal. Das Benediktinerkloster ist für die international gefeierte Organistin und Pianistin nach wie vor ein besonderer Ort.

„Und zwar in jeder Hinsicht. Die Menschen, die hier leben und arbeiten, das Stift, der heilige Benedikt, all das sind für mich sehr wesentliche Aspekte, die mich faszinieren“, schwärmt sie. Zudem ist das Stift Melk eine Kindheitserinnerung für Schütten-gruber: „Als Kind waren wir jeden Sommer für einige Tage zu Gast im Stift.“

Mit 33 Jahren die Konzerthäuser und Feststätten der Welt bespielen – für Schüttengruber war das aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. „Ja, es schweben mir noch viele schöne Orgeln, Kirchen und Säle vor. Einige von diesen Träumen werden auch 2020 bereits Realität werden“, verweist sie auf einen Auftritt mit Nikolaus Habjan in der Berliner Oper.

„Orgel solo“ kommt aber auch viel auf die Wiener Neustädterin zu: Im Dezember spielt sie im Dom zu Fulda in Deutschland.