Alles deutet auf Ausreisetests für Bezirk Melk

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 652,8 ist der Bezirk Melk wieder österreichweiter Spitzenreiter. Damit dürfte es ab Freitag Ausreisetests geben. Besonders viele CoV-Fälle sind in der Region Mank zu verzeichnen.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 14:36
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Foto: Spitzi-Foto/Shuttertstock.com

Alles deutet darauf hin, dass im Bezirk Melk mit morgen, Freitag, Ausreisetests durchgeführt werden. Die heute veröffentlichten Ansteckungszahlen weisen für den Bezirk eine Sieben-Tage-Inzidenz von 652,8 aus. Dies ist mit Abstand der Spitzenwert in ganz Österreich. Die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es im Nachbarbezirk Scheibbs (579,8), gefolgt vom Bezirk Hallein in Salzburg (577,1). Damit liegt das Sieben-Tage-Mittel im Bezirk Melk bei einem Wert von rund 518 - ab einem Wert von über 500 können Ausreisekontrollen stattfinden, vorausgesetzt, die Durchimpfungsrate bleibt bei unter 60 Prozent (aktuell liegt diese bei 59,8 Prozent).

Der Corona-Hotspot befindet sich im Süden des Bezirks - in der Region Mank. Dort verzeichnet Kirnberg mit 67 aktiven Corona-Fällen derzeit die höchsten Ansteckungszahlen. 61 CoV-Positive gibt es derzeit in Ruprechtshofen, 53 sind es in St. Leonhard. Mit sechs neuen Fällen im Vergleich zum Vortag hat Mank einen neuen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht: 45 Fälle zählt die Stadtgemeinde derzeit, der bisherige Rekord lag bei 41 aktiven Fällen im April.

Aktuell berät der Landessanitätsstab, über die weitere Vorgehensweise. Im Lauf des Nachmittags soll eine Entscheidung bezüglich der Ausreisetests fallen.