Ybbs an der Donau

Erstellt am 03. Januar 2019, 02:16

von Raimund Bauer

Ein Spitzenteam sieht anders aus. Raimund Bauer über den ungewollten Umbruch bei Ybbs.

Der ASK Ybbs erlebte in der ruhigen Weihnachtszeit nicht gerade besinnliche Tage. Die drei Rass-Brüder verlassen den 2. Landesligisten. Zudem wird der am Kreuzband verletzte Legionär Tomas Strasky im Frühjahr wohl nicht zur Verfügung stehen. Somit sind gleich drei Fixstarter und mit Benjamin Rass ein hoffnungsvolles Talent im Winter weg.

Zwar ist der Kader bei der Maurer-Elf dementsprechend groß, dennoch möchte die Vereinsführung auch den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams halten, um eine Leistungssteigerung zu erzielen – die auch nach dem Herbst dringend notwendig sein wird. Zwar stehen die Donaustädter auf dem sechsten Rang, doch die 18 Punkte sind trügerisch. Auch in der letzten Saison hatten die Kicker des ASK 17 Punkte und Rang sieben auf dem Konto.

Der Schluss: Trainer Martin Parb musste gehen und am Ende verabschiedeten sich die Ybbser erst drei Runden vor dem Schluss aus dem möglichen Abstiegskampf. Trainer Christian Maurer sitzt sicher im Sattel. Doch um ein Szenario wie im Vorjahr zu verhindern, reagieren die Vereinsverantwortlichen. Tobias Brankl ist der erste Schritt. Ein weiterer Offensivspieler soll in den kommenden Wochen noch folgen.

Eines steht vor der Rückrunde fest: Der ASK Ybbs läuft seit eineinhalb Jahren seinen eigenen Erwartungen hinterher. Ein selbst ernanntes Spitzenteam in der Liga sieht anders aus.