Christbaumdieb verletzte Covid-19-Ausgangsregel. Ein 25-Jähriger stahl im Yspertal einen Christbaum. Nach einer kurzen Fahndung schnappte die Polizei den Täter. Er zeigte sich geständig und bezahlte den Schaden. Wegen Verstoßes gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz gab es eine Anzeige. Ein Christbaumdiebstahl ist schließlich kein Grund für eine Ausnahme bei den Ausgangsbeschränkungen.

Von Markus Glück. Erstellt am 02. Dezember 2020 (08:29)
Symbolbild
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Aus einer Christbaumkultur wurden in den Nachtstunden der vergangenen Tage ein Christbaum gestohlen. Der Nachbar des Geschädigten war allerdings aufmerksam und konnte den Vorfall beobachten.

Der Täter dürfte mit einem Auto älteren Baujahrs  auf Diebstour gewesen sein, der Zeuge hatte das selbe Fahrzeug auch bereits einen Tag zuvor gesehen. Nach den Hinweisen machte sich die Polizei sofort auf Streifzug, da angenommen wurde, dass der Täter einen Zweitwohnsitz in der Region hat. 

In der Folge konnte der Täter auch im Ortsgebiet von Yspertal aufgespürt werden. Für die Beamten war der Christbaum klar auf der Rückbank ersichtlich. Der Beschuldigte zeigte sich sofort geständig und erklärte sich auch bereit den Schaden gutzumachen. 

So bezahlte der 25-Jährige den gestohlenen Baum und übergab zusätzlich eine Aufwandsentschädigung. Der Baum blieb in der Folge bei ihm. Damit war die Sache aber nicht vorbei: Gegen den Christbaumdieb wurde zusätzlich auch eine  Anzeige wegen Verstoß der Ausgangsregel gemäß des Covid19-Maßnahmengesetzes bezahlt. Ein Christbaum-Diebstahl gehört schließlich nicht zu den Gründen, das eigene Haus zu verlassen.