Empörung über Corona-Demo vor Privathaus des Manker Bürgermeisters

Rund 50 Personen gingen am vergangenen Sonntag in Mank gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Dabei hielten sie auch vor dem Privathaus von ÖVP-Stadtchef Martin Leonhardsberger.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 14:45
Lesezeit: 1 Min
Demo Demonstration Kundgebung Protest Proteste Symbolbild
Symbolbild
Foto: wellphoto/Shutterstock.com

"Befremdlich", "Haberfeldtreiben", "Privatpersonen sollen und müssen Privatpersonen bleiben": Der Aufschrei in den sozialen Medien ist groß. Denn eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am vergangenen Sonntagabend in Mank nahm eine neue Dimension an.

Rund 50 Demonstrierende machten auf ihrer Route vor dem Privathaus von Bürgermeister Martin Leonhardsberger (ÖVP) halt, um ihren Unmut kundzutun. Die lautstarke Gruppe war noch mehrere Straßen entfernt zu hören, Stadtbewohner berichten in den sozialen Medien, dass sie sich deshalb "mit den Kindern ins Haus" zurückgezogen hätten - und das ausgerechnet am ersten Adventsonntag.

Die Polizei bestätigt auf NÖN-Anfrage, dass die Demonstration angemeldet war, dass allerdings mehr Teilnehmer erschienen, als bei der Anmeldung angegeben. Martin Leonhardsberger will sich zu dem Vorfall derzeit nicht näher äußern: "Ich möchte die Angelegenheit zuerst persönlich mit den Organisatoren besprechen", sagt der Stadtchef gegenüber der NÖN.