Raus aus dem toten Winkel: Training für Volksschüler. Die Volksschulkinder aus Loosdorf übten den Umgang mit Lkw.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 12. Juni 2019 (05:38)
Tanja Horaczek-Gasnarek
Die dritten und vierten Klassen der Volksschule Loosdorf staunten, als sie vor dem großen Lastwagen standen. Fotos: HoGa

Der tote Winkel beim Auto oder beim Lastwagen ist eine Gefahr, der sich Kinder oft nicht bewusst sind. Berichte über Schüler, die von einem abbiegenden Lkw übersehen, verletzt und im schlimmsten Fall getötet werden, schlagen immer wieder hohe Wellen der Empörung.

Tanja Horaczek-Gasnarek
Initiatorin Getraude Putz mit den Kindern Ylli, Mona, Magdalene und Andreas Fehringer.

Aus diesem Grund lud die Firma Alois Maierhofer Transporte die Schüler der dritten und vierten Klassen der Volksschule Loosdorf ein, um sie für den Straßenverkehr zu sensibilisieren. Unter dem Motto „Kindergerechte Vermittlung von Verkehrssicherheit – Toter Winkel“ sind auf dem Firmengelände typische Straßenszenen nachgestellt worden. Ab wann verschwindet ein Kind aus der Sicht eines Lkw-Fahrers? Und wie sieht es aus, wenn ein Radfahrer seitlich fährt? Dabei staunten die 54 Schüler über den Abstand, der entsteht, bis sie gesehen werden.

Die Kinder stehen kurz vor der Radprüfung oder haben sie bereits bestanden. „Es ist daher wichtig, ihnen diese Perspektive zu zeigen. Vielleicht ändert es ihre Sicht“, erklärt die Initiatorin Gertraude Putz. Der vielbesagte Abbiegeassistent ist bei einigen Lastwagen der Firma bereits montiert worden. Andreas Fehringer von der Firma Maierhofer zeigte jedem Kind seine Fahrerkabine und ließ es auf seinem Thron sitzen. Dieser Perspektivenwechsel hinterließ Eindruck. Die „Initiative Lkw - Friends on the Road“ im Auftrag der NÖ Fachgruppe für Güterbeförderungsgewerbe steht hinter dem Projekt.

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  • Abbiegeassistent: Sollte er verpflichtend für Lkw sein?