Verein Lichtblick feiert Jubiläum. Der Verein Lichtblick unterstützt Manker in Not. Nun feiert die Organisation ihr fünfjähriges Bestehen.

Von Michael Bouda. Erstellt am 23. Oktober 2020 (05:56)
Fünf Jahre Verein Lichtblick: Eric und Andrea Bouton, Obmann-Stellvertreterin Ulli Hiesberger, Obmann Anton Schrittwieser, Obmann-Stellvertreter David Barbi und VP-Stadtchef Martin Leonhardsberger (v. l.).
Gemeinde

Eine Krebserkrankung, eine Gehirnblutung und ein tödlicher Motorradunfall: Drei Schicksalsschläge ereilten Mank vor gut einem halben Jahrzehnt. Um die betroffenen Familien zu unterstützen, gründeten sich einzelne Initiativen. Der gemeinsame Gedanke: Manker helfen Mankern. Vor fünf Jahren formte sich aus diesen Initiativen der Verein Lichtblick, der seitdem Menschen in Mank, die in Not geraten sind, hilft.

„Ich denke, ich kann für alle Mitglieder sprechen, wenn ich sage, dass das Gefühl unbeschreiblich ist, Mitmenschen in einer aussichtslos erscheinenden Lebenslage einen Lichtblick geben zu können. Auch wenn der Aufwand oft groß ist, am Ende zählen das Lächeln, die Freudentränen und die große Dankbarkeit, die man zurückbekommt“, blickt Obmann Anton Schrittwieser auf bewegende fünf Jahre zurück.

„Verein ist für Mank große Bereicherung“

Manks VP-Bürgermeister Martin Leonhardsberger bedankt sich bei der gemeinnützigen Organisation. „Ich freue mich über das engagierte Team, das so gut zusammenarbeitet und seine Freizeit in den Dienst der guten Sache stellt“, sagt Leonhardsberger und hebt dabei die Möglichkeit der raschen und unbürokratischen Hilfe hervor: „Der Verein Lichtblick ist für Mank eine große Bereicherung.“ Die Stadtgemeinde unterstützt den Verein durch Werbung, Vereinsförderung und Räumlichkeiten, die sie zur Verfügung stellt – so beispielsweise im alten Wirtshaus.

Einen Teil der finanziellen Mittel, mit welchen der Verein Lichtblick Manker in Not unterstützt, lukrieren die Freiwilligen traditionell bei der „Kulinarischen Welt“ und den „Gemütlichen Adventtagen“. Letztere mussten coronabedingt abgesagt werden. Es gibt aber ein Alternativprogramm: Am 5. Dezember können vor dem „Acht Millimeter“ in Mank selbst gemachte Kekse und Punsch gekauft werden. „Ich finde es toll, dass sich so viele Manker dafür einsetzen, anderen in Not zu helfen. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, den Verein dabei jederzeit zu unterstützen“, freut sich Eric Bouton vom „Acht Millimeter“. „Wir möchten mit einem Teil des Tagesumsatzes auch einen Beitrag dazu leisten.“