Wirbel um fehlende Küche für Florianis. Im Melker Feuerwehrhaus fehlt eine Industrieküche. Bei großen Einsätzen muss das Landesklinikum mit Essen aushelfen.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 08. September 2019 (05:55)
Horaczek-Gasnarek
Julian und Elisabeth Reiter bei der Versorgung der Einsatzkräfte bei einer Übung.

Während die Gerüchteküche brodelt, wird in der Feuerwehrzentrale eher lauwarm gekocht.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass eine Industrieküche für das Feuerwehrhaus schon seit Jahren, bestellt bei einer Firma der Nachbargemeinde, liege und nicht bezahlt oder abgeholt worden sei. „Wir haben auch davon gehört und ich kann nur sagen, dass wir bei der Planung des Hauses über eine Küche mit dem zuständigen Stadtrat geredet haben“, berichtet Feuerwehrkommandant Thomas Reiter.

Doch wie weit es dann wirklich zu den Ausführungen und Bestellungen gekommen ist, weiß er nicht. „Alles, was bestellt wurde, wurde abgeholt“, zerschlägt VP-Bürgermeister Patrick Strobl die Gerüchte.

Und dazu gehörten: ein Geschirrspüler, eine Kochplatte und Nirosta-Schränke. Eine komplette Küche war bis dato nicht im Prioritäten-Plan enthalten. Auch weil das Geld dafür fehlt.

"Sollen sich Küche selber kaufen"

„Die Florianis haben jetzt ein Reinigungsgerät für Atemschutzgeräte und andere Sachen erhalten. Auch eine Industriewaschmaschine kommt demnächst“, betont VP-Vize-Bürgermeister Wolfgang Kaufmann. „Wenn sie eine Küche wollen, sollen sie sich eine selber kaufen“, setzt er fort.

Doch für Reiter wäre eine Küche sinnvoll. „Bei großen Einsätzen müssen wir viele Mitglieder versorgen. Mit einer Mikrowelle und Kochplatten wird es eng“, gibt er zu bedenken. Derzeit hilft das Landesklinikum aus. „Beim nächsten Gespräch mit der Stadt werde ich eine anfordern“, berichtet Reiter.