Sommerspiele in Königskleid und Raumanzug. Das Ensemble der Sommerspiele 2019 steht fest. Ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“ in der Melker Wachauarena.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 25. März 2019 (08:30)
Daniela Matejschek
Hoch hinaus geht es auch bei der diesjährigen Musikrevue. „Fly me to the moon“ verfrachtet das Publikum der Sommerspiele in die Umlaufbahn – wie gewohnt mit viel Musik und Unterhaltung.

Bislang wurden die Sommerspiele-Fans dieses Jahr mächtig auf die Folter gespannt. Lediglich die Titel der Stücke, „Babylon“ und „Fly me to the moon“, samt Kurzbeschreibung machten die Runde. Jetzt lässt die Wachaukultur Melk dafür gleich zwei Bomben platzen: Die Sujet-Fotos für die Sommerspiele sind fertig

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Giuseppe Rizzo (oben) greift nach den Sternen. In „Babylon“ streben die Darsteller nach Höherem.

und auch das Ensemble steht fest. 2019 gibt es in der Wachauarena ein großes Wiedersehen mit „alten Bekannten“.

Bei der „Bartholomäusnacht“ 2017 stand Giuseppe Rizzo zuletzt auf der Melker Bühne. Dieses Jahr setzt man ihm die Krone auf: Gemeinsam mit Maxi Blaha besetzt Rizzo die Hauptrolle des diesjährigen Sprechstücks „Babylon“. Mit einem Blick auf das Sujetfoto wird klar: Der Herrscher strebt nach Höheren – ob das gut für die Hochkultur von Babylon ausgeht? Seine Bühnen-Gattin, Blaha, ist ebenso keine Unbekannte in der Bezirkshauptstadt: Als Herzkönigin in „Alice“ ist sie den Platz auf dem Thron in Melk bereits gewöhnt.

„Nach dem großen Erfolg vom Vorjahr wollten wir das Ensemble, so gut es geht und passt, zusammenhalten.“ Alexander Hauer, Intendant

Die Wieselburgerin Dagmar Bernhard war schon 2017 ein Teil der Sommerspiele-Produktionen. Vor Kurzem flimmerte sie bei „Ein wilder Sommer – Die Wachausaga“ über die Kinoleinwände. In Melk wird sie sowohl im Schauspiel, als auch in der Musikrevue zu sehen sein. Max Niemeyer, Sophie Prusa und „Luzifer himself“, Kajetan Dick, überzeugten beim Wettkampf zwischen Gott und Teufel im vergangenen Jahr. Diese drei sind auch heuer wieder mit von der Partie.

Auf „Altbewährte“ setzt Intendant Alexander Hauer auch bei der Musikrevue „Fly me to the moon“, bei der Rita Sereinig erneut die Regie führt. „Nach dem großen Erfolg vom Vorjahr wollten wir das Ensemble, so gut es geht und passt, zusammenhalten. So können wir konstruktiv auf einer guten, gemeinsamen Basis aufbauen“, erklärt er die Hintergrundidee.

Und so wirbeln Publikumslieblinge wie Peter Groißböck, Eleftherios Chladt oder auch Thomas Dapoz ab Juli durch die Wachauarena. Zwei neue Gesichter präsentiert Hauer ebenso: Inés Vogt und Nadine Zemp.