Nostalgieheuriger meldet Insolvenz an. Weiterführung des Gastro-Betriebs ist offen. Gleiches gilt für die Nostalgiearena – Organisator wurde bislang nicht informiert.

Von Markus Glück und Denise Schweiger. Update am 13. Januar 2020 (14:12)
Der Nostalgieheurige in Wimm schlitterte in die Insolvenz. Betreiber Ohersthaller will den Betrieb aber fortsetzen.
Denise Schweiger

Paukenschlag in Wimm: Der beliebte Nostalgieheurige von Betreiber Markus Ohersthaller meldete zum 29-jährigen Jubiläum Insolvenz an.

Der Grund dafür liegt in einem Liquiditätsengpass des Betreibers infolge von zu teuren Ausgaben für die Nostalgiearena. So sollen die Kosten aus den zahlreichen Events mit Stars wie Ron Glaser oder Tini Kainrath in der Vergangenheit zu wenig Gelder eingespielt haben. Aktuell finden Verhandlungen mit der Bank statt. Laut Masseverwalter Gerhard Taufner ist eine Weiterführung des Betriebes geplant. Bis Ende Jänner befindet sich der Gastronomiebetrieb allerdings noch in der Winterpause. Ob es dann tatsächlich weitergeht, ist derzeit noch offen.

Event-Programm 2020 steht auf der Kippe

Markus Ohersthaller wollte sich auf NÖN-Anfrage selbst nicht weiter zum Sanierungsverfahren äußern.

Ob es eine Zukunft für die Nostalgiearena gibt, ist indes allerdings ebenso unsicher. Im Mai 2018 übernahm René Grohs die Event-Organisation im bunten Zirkuszelt neben dem Gastro-Betrieb. Er wusste noch nichts von der Insolvenz des Nostalgieheurigens: „Das letztes Gespräch mit Markus fand im Oktober statt. Dass ein Sanierungsverfahren eingeleitet wurde, höre ich jetzt zum ersten Mal.“

Bezüglich Programm 2020 wurde laut Grohs ebenso noch nicht gesprochen. Bereits 2019 gab es – bis auf private Veranstaltungen – keine Events in der Nostalgiearena.