Erfolg für Pöchlarnerin bei Medizin-Aufnahmetest. Beim Aufnahmetest für Medizin in Wien hat es Sophie Hochenauer unter rund 8.000 anderen Leuten auf Platz Zwei geschafft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. September 2020 (05:57)
Ab Oktober wird Sophie Hochenauer Medizin studieren.
Brandstetter

Die 19-jährige künftige Medizinstudentin Sophie Hochenauer wirkt entspannt und grinst über das ganze Gesicht. Mit 94 Prozent der Gesamtpunkteanzahl belegt sie den zweiten Platz unter tausenden Bewerbern für die Medizin-Universität.

Sie hat sich, wie tausende Andere, intensiv auf den berüchtigten Test vorbereitet. Im Februar begann ich mit dem Lernen, erklärt Hochenauer. Sechs Tage die Woche. Sechs Stunden pro Tag. „Ich habe den Luxus gehabt, mich voll und ganz auf die Aufnahmeprüfung konzentrieren zu können“, erzählt Hochenauer und dankt dabei ihren Eltern und Freunden, die sie unterstützten. Trotzdem ratsam war ein Ventil zum Stress abbauen. Für Sophie ist das das Karatetraining.

Obwohl es nach der Unterstufe im Gymnasium mit dem Sprachenzweig weiterging, hielt das die Studentin nicht davon ab, ihr Interesse in die Naturwissenschaften weiterzuverfolgen. Besonders inspirierend an der Medizin sind für sie das Forschen, das Entdecken und das Heilen. Sophie meint: „Das wird sicher nie langweilig.“

Auch nächstes Jahr werden sich wieder viele junge Menschen an den MedAT heranwagen. Die Expertin empfiehlt: „Mindestens drei Monate sollte man für die Lernphase vorsehen. Selbst wenn es langweilig wird, viel üben. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, an sich zu arbeiten und seine eigene Strategie zu entwickeln.“