Belebung für die „Lände“. Neues Projekt kostet 250.000 Euro. Fähranlegestelle wird zu Gastro-Bereich.

Von Markus Glück. Erstellt am 08. Juli 2020 (05:01)
Haundschmid

Seit drei Jahren ist die Stadtgemeinde Pöchlarn Teil des Stadterneuerungsprojektes. Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprojektes wurde der Wunsch nach einer Belebung der Donaulände geäußert. Jetzt legte VP-Bürgermeister Franz Heisler dem Gemeinderat ein Donau-Dammprojekt vor. Um eine Gesamtsumme von rund 235.000 Euro – 250.000 Euro sind dafür im Budget für 2020 reserviert – soll eine neue Attraktion für Touristen, Familien und Kinder entstehen. „Wir wollen eine Wohlfühloase an der Donau schaffen“, betont Heisler.

Daneben hofft die Stadtgemeinde auf eine Förderung aus dem Topf der Stadterneuerung in der Höhe von 100.000 Euro. Geplant ist etwa die Errichtung einer Kletterstruktur samt Fallschutz, Rasentreppen entlang des Dammes aber auch Bodentrampoline und ein Zehenbad für die Abkühlung in der Donau.

VP-Stadtchef Franz Heisler präsentierte die ersten Pläne für das Dammprojekt.
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Die Ausschreibung an die einzelnen Gewerke erfolgte bereits in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Der Baubeginn soll noch im Herbst beginnen, die Eröffnung noch vor dem Jahreswechsel erfolgen. „Es ist ein tolles Projekt, um uns auch an der Donau zu präsentieren. Ich bin überzeugt, dass es gut angenommen wird“, bekräftigt Heisler.

Wenige Meter neben dem neuen Dammprojekt erfolgt eine weitere Belebung des Donauareals. So beschloss der Gemeinderat die Vermietung der ehemaligen Anlegestelle des Fährschiffes Erika an Sanela Hasic. Diese betreibt bereits das „Imbiss zur Donauterrasse“, das einzige Lokal Pöchlarns direkt an der Donau. Hasic möchte den Terrassenbereich in Richtung Fähranlegestelle erweitern. Die jährliche Miete für die Fläche beträgt 275 Euro, Grundeigentümer ist die ViaDonau. Der Vertrag zwischen Gemeinde und der Pächterin wurde auf zehn Jahre abgeschlossen. „Es ist ein gutes Angebot für Radtouristen und die Pöchlarner“, ist sich Heisler sicher.

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