Mehr Leben auf der „Lände“. Pöchlarn will die „Lände“ besser vermarkten. „Donau-Bühne“ wäre eine Möglichkeit.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 22. Januar 2019 (04:12)
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Der Pöchlarner Damm soll im Zuge der Stadterneuerung neu belebt werden.

Ein Themenweg, ein separates Parkdeck, die Verlegung der Schiffsanlegestelle und sogar eine schwimmende Bühne auf der Donau – Ideen für die Donaulände gibt es in Pöchlarn viele.

Gesamtkonzept mit Landschaftsplaner

Beim aktuellen Stadterneuerungsprozess will Matthias Komarek, Arbeitskreisleiter des Themenschwerpunktes „Donaulände“, den Damm der Nibelungenstadt besser gestalten und vermarkten. Der erste Schritt dafür wird ein Gesamtkonzept in Absprache mit einem Landschaftsplaner sein. „Nur so kann man abschätzen, was wirklich im Rahmen der Möglichkeiten realisierbar ist“, informiert Regionalberaterin Irene Kerschbaumer, die den Stadterneuerungsprozess der Nibelungenstadt betreut.

Denn auch wenn es an Ideen für die „Lände“ nicht mangelt – die Ressourcen der Stadt sind nicht unerschöpflich. Für die von der Pöchlarner SP-Fraktion schon lang ersehnte Verlegung der Schiffsanlegestelle etwa sieht Kerschbaumer schwarz: „Das wird sich im Zuge dieses Projektes wohl nicht umsetzen lassen.“

„Wir stehen erst am Anfang dieses Projekts, aber ich bin zuversichtlich, dass wir etwas Tolles umsetzen können“Regionalberaterin Irene Kerschbaumer

Zur Erinnerung: Vergangenen Sommer legte erstmals die MS Kaiserin Elisabeth in der Nibelungenstadt an. Während sich Kultur- und Tourismusverantwortliche ein großes Plus von den Schiffen erhoffen, kritisierte SP-Stadtrat Johann Gruber die Infrastruktur Pöchlarns. Rund zehn Minuten Gehzeit von der Anlegestelle ins Stadtzentrum sind für Grubers Geschmack nämlich zu viel. „Außerdem sind Schiffstouristen meist ältere Menschen. Wenn es zu Verspätungen kommt, müssen sie in der prallen Hitze ohne Schirme und ohne Sitzplätze warten“, vermisst der SP-Stadtrat die Liebe zum Detail.

Das soll die Stadterneuerung ändern. „Wir stehen erst am Anfang dieses Projekts, aber ich bin zuversichtlich, dass wir etwas Tolles umsetzen können“, zeigt sich Kerschbaumer gegenüber der NÖN optimistisch.

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