Schmankerl gibt‘s vorerst via Telefon. Startschuss für Schmankerlmarkt aufgrund von Corona verschoben. Stadt aktualisiert laufend „Online-Fibel“.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 08. April 2020 (04:34)
Stadtmarketing-Obfrau Herta Potapow-Kittenberger bedauert den Aufschub des Marktes.
zVg

Frisches Obst und Gemüse, Backwaren sowie Fleisch am Markt kaufen – Fans des Schmankerlmarktes in Pöchlarn hätten sich schon auf den traditionellen Ostermarkt am Kirchenplatz gefreut. Der Coronavirus macht diesen Plänen allerdings einen Strich durch die Rechnung. Während etwa in Wien und St. Pölten die Märkte nach wie vor stattfinden, entschied sich das Stadtmarketing-Team, das Markttreiben ersmtals zu verschieben.

Wirtschafts-Stadträtin Jasmin Fuchs (ÖVP) appelliert an die Pöchlarner.
privat

„Es ist wirklich schade, es stehen alle in den Startlöchern. Sobald wieder Normalität einkehrt, sollen wieder jeden Donnerstag die Stände aufgestellt werden“, erläutert Herta Potapow-Kittenberger, Stadtmarketing-Obfrau. Wer auf regionale Köstlichkeiten nicht verzichten möchte, muss dieser Tage zum Hörer greifen. „Einige unserer Aussteller bieten an, ihre Produkte nach Hause zu liefern“, informiert die Obfrau. Eine Übersicht über liefernde Hersteller finden Interessierte auf der Gemeindehomepage – sowie eine Liste jener Geschäfte und Betriebe der Stadt, die geöffnet haben oder telefonisch Bestellungen entgegennehmen.

Dass kleinere Geschäfte bereits nach Ostern wieder öffnen könnten, ist definitiv ein Lichtblick.“Herta Potapow-Kittenberger, Stadtmarketing Pöchlarn

Diese Lise wird laufend aktualisiert, wie Jasmin Fuchs erläutert. Vor weniger als einem Monat nahm sie bei der konstituierenden Sitzung die Wahl zur neuen Wirtschaftsstadträtin Pöchlarns (ÖVP) an. Ihre ersten Wochen im neuen Amt hat sie sich denkbar anders vorgestellt. „Es ist – wie im ganzem Land – für alle Unternehmer eine Katastrophe“, beschreibt sie die Konsequenzen der Corona-Schutzmaßnahmen für die Pöchlarner Wirtschaft. Sie selbst betreibt eine Gärtnerei in der Stadt.

„Wir haben viele innovative Wirtschaftstreibende mit guten Ideen, vor allem sind alle mit vollem Herzen dabei. Die Dienstleister sind voller Tatendrang und die Handelsbetriebe haben volle Lager“, betont Fuchs gegenüber der NÖN.

Hoffnung schöpft Stadtmarketing-Obfrau Potapow-Kittenbgerger in der Pressekonferenz der Bundesregierung am Montag: „Dass kleinere Geschäfte bereits nach Ostern wieder öffnen könnten, ist definitiv ein Lichtblick.“

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