Totalsperre bei der Brücke. Die Pöchlarner Straße B 209 wird auf Vordermann gebracht. Für das 700.000 Euro schwere Projekt sind einige Sperren notwendig. Umleitung über Ornding.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 23. August 2019 (04:34)
NÖ Landesregierung
Von Ende August bis Anfang Oktober finden Sanierungsarbeiten an der Landesstraße B 209 statt: Harald Harsch, Michael Schmidt, Franz Heisler, Gerhard Karner, Rainer Irschik, Christian Schrenk, Friedrich Lehensteiner und Martin Baumgartner (v. l.).

Die Donaubrücke und die Pöchlarner Straße B 209 verbinden das nördliche und das südliche Donauufer miteinander. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt setzte der Straße das hohe Verkehrsaufkommen in den letzten Jahren deutlich zu. Spurrinnen und Schäden zeigen den Verschleiß der Fahrbahn. Das zerfurchte Bild der B 209 soll bald der Vergangenheit angehören. Demnächst rollen die Baumaschinen an.

Zum einen soll die Tragkraft der Fahrbahn erhöht werden, zum anderen wird sie von der Kreuzung mit der B1 bis zur Bahnunterführung auf einer Länge von 830 Metern erneuert. Im Zuge der Arbeiten erfolgt auch die Errichtung einer Linksabbiegespur zur Erschließung des im Osten geplanten Betriebsgebietes. „Ende August werden die Arbeiten starten“, berichtet VP-Bürgermeister Franz Heisler. Innerhalb von sechs Wochen soll die Baustelle wieder verschwinden.

„Die Sanierung des Verkehrsknotenpunktes wird aber leider nicht ohne Straßensperren möglich sein“, informiert der Stadtchef. Wann es zu Verkehrsbehinderungen kommt, steht auch schon fest: Von Anfang bis Ende September wird der Verkehr unter halbseitiger Sperre weitergeführt.

Von Montag, 30. September, bis Montag, 14. Oktober, herrscht dann aber verkehrstechnisch totaler Stillstand: Um die Arbeiten schnellstmöglich abschließen zu können, ist in diesem Zeitraum die B 209 überhaupt nicht befahrbar. „Der Verkehr wird über die Lasselsbergerstraße Richtung Ornding umgeleitet“, erläutert Heisler.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 700.000 Euro, wovon rund 550.000 Euro vom Land NÖ und rund 150.000 Euro von der Stadtgemeinde getragen werden.