„Wollen ein Licht für Menschlichkeit“. 40 Aktivisten aus Pöchlarn und Umgebung machen sich für Asylanten stark.

Von Claudia Christ. Erstellt am 11. März 2015 (07:50)
NOEN, Leopold Rank

Während die FPÖ mit Stadtrat Gerald Albrecht das geplante Asylheim in Pöchlarn zu verhindern versucht, macht sich eine 40-köpfige Gruppe – „der Funke“ – für Menschlichkeit stark. Das erste Treffen der Aktivisten rund um den geschäftsführenden Gemeinderat von Krummnußbaum Martin Gutlederer (SPÖ) fand bereits statt. Gemeinsam mit den Pöchlarnern Manuel Metzl und Cristine Boldiszar wollen die Jugendlichen die hetzerische Stimmung, die derzeit in Pöchlarn und im Internet herrscht, beruhigen.

Das soll demnächst auch mit einer Aussendung geschehen. „Rassistische Verhetzung wie zuletzt die Transparentaktion der Identitären Bewegung NÖ hat mit dem geplanten Asylheim nichts mehr zu tun“, so Gutlederer. Ortsfremde Rechtsradikale würden das Asylheim zum Anlass nehmen, um ihre fremdenfeindliche Meinung kundzutun. Sollten die Flüchtlinge in Pöchlarn eintreffen, plant die Gruppe im Mai ein Benefizkonzert: als Licht für die Menschlichkeit.