Konflikt unter Nachbarn über Hundehaltung eskalierte. Ein Streit um Hundehaltung führte zu zwei Polizeieinsätzen am selben Ort.

Von Markus Glück. Erstellt am 24. August 2019 (04:34)
Richard Chaff/shutterstock.com
Ein Hund stand im Mittelpunkt eines Streits zwischen zwei Nachbarn.

Lautes Hundegebell sorgte vergangene Woche für einen Polizeieinsatz im Ybbser Stadtgebiet. Ein 39-jähriger Ybbser und eine 29-Jährige beschwerten sich beim Eintreffen der Exekutive darüber, dass ihr 55-jähriger Nachbar Tierquälerei durch Massentierhaltung von Hunden begehe. Beide wirkten alkoholisiert.

Da der 39-Jährige auch ein aggressives Verhalten gegen den Nachbarn an den Tag legte, erfolgte eine getrennte Befragung. Dabei gab der 55-jährige Ybbser an, dass die Tierhaltung artgerecht erfolge, er die beiden Nachbarn in seinem Wohnhaus antreffen konnte und diese die Hunde freigelassen haben. Die Polizei verwies die beiden in der Folge vom Grundstück des 55-Jährigen.

Wenige Stunden später musste die Polizei abermals an den Tatort ausrücken: Der 39-Jährige war wieder in den Garten des Nachbarn gestiegen und ließ die Hunde frei. Der 55-Jährige gab zudem an, bedroht worden zu sein. Eine Anzeige wegen gefährlicher Drohung folgte.