Volksschul-Ausbau in Melk: Jetzt ist Jury am Wort. Einreichfrist für Architektenwettbewerb endete am Montag. Bis Ende November entscheidet Jury, wer für 1,8 Millionen Euro teuren Ausbau Zuschlag erhält.

Von Markus Glück. Erstellt am 26. November 2020 (06:46)
Die Volksschule Melk erhält einen Zubau. Die Pläne dafür werden im Dezember präsentiert.
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Nach jahrelangen Debatten erhält die Volksschule ab dem Frühjahr einen Zubau am derzeitigen Standort. Auf drei Stockwerken, inklusive Keller, sollen sechs neue Räume zur unterschiedlichsten Nutzung – von Klassenräumen hin zur Bibliothek, Lehrerzimmer oder Technikraum – samt Nebenräume entstehen.

Für die Projektplanung wurde ein Architektenwettbewerb mit sechs Melker Architekten ausgeschrieben. Die Einreichfrist endete vergangenen Montag, Ende November soll eine Jury anhand zuvor festgelegter Kriterien über den Zuschlag entscheiden. Als Baubeginn wird der kommende März anvisiert, die Fertigstellung ist für Herbst geplant.

Bezüglich der Kostengrenze legt VP-Stadtchef Patrick Strobl 1,8 Millionen Euro fest. „Die tatsächlichen Kosten wissen wir nach der Ausschreibung. Für uns ist diese Grenze aber wichtig“, betont Strobl.

Von einem „absolut notwendigen“ Ausbau der Volksschule spricht auch Grünen-Stadträtin Bettina Schneck. SP-StadträtinSabine Jansky mahnt allerdings, nicht das jahrelang vorherrschende Platzproblem in der Mittelschule zu vergessen.

Mittelschule: Strobl dementiert Platzmangel

Dort sollen bereits Unterrichtsräume, wie etwa der Chemieraum, als Klassenzimmer verwendet werden. „Wir müssen uns auch bei der Mittelschule etwas überlegen. Melk wächst stetig weiter“, sagt Jansky. Angesprochen auf ein Problem bei der Mittelschule, dementiert Strobl: „Dort ist mir derzeit kein Platzproblem bekannt.“