Leonie Lugbauer: Talent an den Tasten. Vier Instrumente lernt Leonie Lugbauer – und das mit acht Jahren. Die Schülerin der Musikschule Alpenvorland wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Von Michael Bouda. Erstellt am 16. Juli 2020 (04:34)
Leonie Lugbauer am Akkordeon.
privat

Sowohl am Klavier als auch am Akkordeon der erste Preis mit Auszeichnung: Leonie Lugbauer trumpfte bei der diesjährigen Ausgabe des renommierten Bewerbs „Prima la musica“ einmal mehr auf – bereits mit fünf Jahren hatte sie gewonnen. Dabei spielt die achtjährige Oberndorferin nicht weniger als vier Instrumente: klassisches sowie Jazz-Klavier, Akkordeon und Saxophon. „Alle vier gleich gut“, erzählt der stolze Vater Alfred Lugbauer.

Wie oft wird geübt? „Jeden Tag – eineinhalb Stunden“, erzählt Leonie. Unterrichtet wird das Talent an der Musikschule Alpenvorland – unter anderem von Leopoldine Salzer. Und auch von Mutter Liudmila Lugbauer, was während des Corona-Lockdowns von Vorteil war. „Der Unterricht über Skype mit den anderen Lehrern hat gut funktioniert, aber gerade bei der Musik ist es leichter, wenn man sich trifft“, erklärt ihre Mutter.

Musikschule bietet viele Möglichkeiten

Generell sei die Betreuung in der Musikschule sehr gut. „Es gibt mehr Möglichkeiten zum Vorspielen und von jedem Lehrer lernt Leonie etwas“, sagt Liudmila Lugbauer. Ihr Ehemann hakt ein: „Auch im Ensemblebereich ergeben sich mehr Möglichkeiten für Auftritte.“

Aufgetreten ist Leonie schon immer gern. „Jedes Mal, wenn Leute zu Besuch waren“, lacht Alfred Lugbauer. Im Alter von vier Jahren hat sie begonnen. „Zuerst nur mit dem Klavier, weil das Akkordeon zu schwer war“, erzählt Liudmila Lugbauer. Und wie sehen die Zukunftspläne aus? „Was sie werden will, weiß sie noch nicht, aber etwas mit Musik – zum Beispiel Musiklehrerin“, schmunzelt Liudmila Lugbauer. Aber auch Berufsmusikerin wäre eine Option, wie Alfred Lugbauer erzählt: „Leonie hat immer schon gesagt, dass sie einmal im Fernsehen spielen will.“