Rekord-Inzidenz im Bezirk Melk: Kein Ende für Ausreisetests in Sicht

Die Siebentageinzidenz im Bezirk Melk beträgt aktuell 921. "Dies ist mit Abstand der höchste Wert aller österreichischen Bezirke", berichtet Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner gegenüber der NÖN.

Erstellt am 25. Oktober 2021 | 17:54
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Symbolbild
Foto: BVZ, Symbolbild: Bilderbox

Seit Samstag darf man den Bezirk Melk nur mit 3G-Nachweis verlassen. Und angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen - trotz erhöhter Impfquote - ist kein Ende für die Ausreisetests in Sicht: Die Siebentagesinzidenz des Bezirkes Melk beträgt aktuell 921 (Stand Montag). "Dies ist mit Abstand der höchste Wert aller österreichischen Bezirke. Ein weiteres Ansteigen ist zu erwarten", betont Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner gegenüber der NÖN.  Die weitere Inanspruchnahme des Impfangebots sei weiterhin die wichtigste Maßnahme um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

970 Personen infiziert, 1.452 in Quarantäne

Zum heutigen Stand (Montag)  sind  970 Personen im Bezirk positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Zum Vergleich: Vor einer Woche verzeichnete die Bezirkshauptmannschaft zum Wochenstart noch knapp 460 aktive Corona-Fälle. Insgesamt sind im Bezirk Melk derzeit 1.452 Personen als Verdachtsfälle bzw. Kontaktpersonen behördlich abgesondert (Vorwoche: 840 Personen in Quarantäne). "Eine Überschreitung der Siebentagesinzidenz von 300 liegt in 31  der 40 Gemeinden vor. In vielen Gemeinden liegt die Siebentagesinzidenz deutlich über diesem Wert", informiert Haselsteiner.