Schlägerei in Mank: Erst gefeuert, dann geprügelt

Kündigung endete in Streit – und im Krankenhaus: drei Verletzte.

Erstellt am 30. November 2021 | 09:51
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Im Bereich des Moshammerweges/Ecke B29 - Bahnhofstrasse in Mank soll es Montagabend diese Woche zu der Schlägerei gekommen sein.
Foto: Ewald Fohringer

Montagabend, die Polizeifahrzeuge tauchen die Straßen Manks in Blaulicht. „Es wurden gleich mehrere Patrouillen alarmiert“, sagt Chefinspektor Herbert Oberklammer. „Bei Raufhandel weiß man ja nie.“

Insgesamt fünf Männer waren in die Schlägerei verwickelt. Der Grund für die heftige Auseinandersetzung soll eine Kündigung gewesen sein: Ein 57-Jähriger und ein 29-Jähriger führen einen Vater-Sohn-Betrieb im Bezirk Melk – und sie trennten sich von einem 20-jährigen Mitarbeiter. Diese Entlassung fand nicht im besten Einvernehmen statt, es kam zu massiven, persönlichen Beschimpfungen in den Sozialen Medien. Daraufhin kam es wiederum zum Streitgespräch zwischen den Firmenbesitzern, dem 20-Jährigen, dessen Vater (49) und einem 25-Jährigen – und die Situation eskalierte völlig.

Die beiden Firmenbesitzer sollen erhebliche Verletzungen am Kopf davongetragen haben, sie wurden ins Scheibbser Spital eingeliefert. Auch der 20-Jährige landete verletzt im Krankenhaus St. Pölten. Seitens der Firmeninhaber wird behauptet, die Kopfverletzungen wurden ihnen durch einen Schlagring zugezogen. Am Tatort war dieser nicht auffindbar – das Verletzungsbild spreche laut Angaben der Rettung aber für den Einsatz der Handwaffe.