Start für „Xperiment“ in Melk. Diesjähriger Kultursommer steht im Zeichen der „Pandemic Edition“. Startschuss ist am Freitag mit „Welttheater“.

Von Markus Glück. Erstellt am 09. Juli 2020 (03:57)
Die Musikgruppe Mnozil Brass gastiert im Rahmen der „Pandemic Edition“ in der Wachauarena.
Daniela Matejschek

Nach der coronabedingten Zwangspause für die Melker Sommerspiele laden die Verantwortlichen in diesem Jahr zu einem „Sommerspiele-Xperiment – Pandemic Edition“. Sechs Regisseure bieten an zwölf Abenden von Mitte Juli bis Mitte August sechs „Xperimente“. Die Probenzeit ist auf fünf Tage festgelegt.

Den Startschuss bildet am kommenden Freitag, 10. Juli, das Schauspiel „Das große Salzburger Welttheater“ von Hugo von Hofmannsthal unter der Regie von Sommerspiele-Intendant Alexander Hauer. Hofmannsthals „Welttheater“ war das erste Stück, das je bei den Sommerspielen Melk zu sehen war. Im Jahr 1961 eröffnete es die jahrzehntelange und andauernde Festspieltradition in der Stadt. „Für mich war es Grund genug, mit diesem Stück unsere ,Xperiment‘-Reihe zu eröffnen.

Damit verankern wir dieses außergewöhnliche Projekt direkt in der Geschichte der Sommerspiele“, erklärt Hauer. Ein Ausgangspunkt für das Stück ist auch der spielerische Umgang mit den Corona-Schutzmaßnahmen, die sehr ernst genommen werden. „Wir werden sie nur kreativ einsetzen. Ich finde es spannend, Lösungen zu suchen und auch auf der Bühne einen Meter Abstand zu halten“, betont Hauer. Mit dabei sind die Schauspieler Dagmar Bernhard, Kajetan Dick, Florian S. Fitz und Sebastian Pass.

Neben den sechs „Xperimenten“ wird es auch drei Konzerte zum Programm geben, neben Mnozil Brass auch die „Teilzeit-Divas“ und den Musiksalon.

Der „Musiksalon“ gastiert im Rahmen der „Pandemic Edition“ in der Wachauarena.
Buxhofer