Rotkreuz-Dose rettet Leben. Mit der Rotkreuz-Dose erhalten Ärzte in Notfällen wichtige Informationen. Der beste Aufbewahrungsort: der Kühlschrank.

Von Michael Bouda. Erstellt am 09. April 2020 (03:56)
Franz Prankl, Ortsstellenleiterin Monika Bauer und VP-Bürgermeister Hans-Jürgen Resel (v. l.) mit einer Rotkreuz-Dose. Gemeinde
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Die Sanitäter kommen bei einem Notfall in die Wohnung, doch der Patient ist nicht mehr ansprechbar und es sind keine Angehörigen vor Ort. Worauf muss geachtet werden? Darüber kann die Rotkreuz-Dose Auskunft geben, die seit kurzem gratis bei der Ortsstelle St. Leonhard-Ruprechtshofen erhältlich ist.

Denn in der Dose befindet sich ein vorgefertigtes Formular, in das wichtige Informationen eingetragen werden können. „Zum Beispiel ob es Vorerkrankungen gibt oder welche Medikamente man regelmäßig einnimmt“, erklärt Ortsstellenleiterin Monika Bauer gegenüber der NÖN.

Mit diesen Informationen können Sanitäter richtig und schneller reagieren. „Je mehr von den Menschen ausgefüllt ist, desto leichter können dann auch die Ärzte weiterhelfen“, sieht Bauer in der Rotkreuz-Dose ein neues Mittel, das mitunter Leben retten kann. Am besten sollte sie von allen Menschen mit Vorerkrankungen oder von solchen, die Medikamente einnehmen, zu Hause aufbewahrt werden. Idealerweise im Kühlschrank. „Den Kühlschrank finden wir als Sanitäter am einfachsten“, erläutert Bauer.